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FSV Malchin fordert den Spitzenreiter

Auf fremden Plätzen sind die Malchiner Landesliga-Fußballer bisher das Nonplusultra. Nun könnte die Erfolgsserie in Gefahr geraten – es geht zum Tabellenführer.

Früher Gegner in der Verbandsliga, heute beide in der Landesliga auf Torejagd: Wer schlägt sich an diesem Wochenende besser? Malchin (rote Trikots) oder der 1. FC Neubrandenburg II?
Roland Gutsch Früher Gegner in der Verbandsliga, heute beide in der Landesliga auf Torejagd: Wer schlägt sich an diesem Wochenende besser? Malchin (rote Trikots) oder der 1. FC Neubrandenburg II?

„Wir wollen hinten die Null halten und nicht verlieren.“ Klare Ansage von André Schröder, Trainer von Landesliga-Spitzenreiter TSG Neustrelitz II, vor dem 11. Spieltag. Im Top-Kick der Staffel Ost ist der Spitzenreiter am Sonnabend (Anstoß 13.30 Uhr/Kunstrasen Harbigstadion) Gastgeber für den Dritten FSV 1919 Malchin. Zwar muss sich der Tabellenführer nicht verstecken, wirkt aber nach dem 2:2 gegen den Tabellenvorletzten FSV 90 Altentreptow leicht angeschlagen.

Bei den Malchinern macht derzeit ein kurioses Wortgebilde die Runde: Auswärts-Herbstmeister. Die Rot-Weißen führen die Auswärtstabelle der Landesliga Ost an. 14 Zähler gab es bisher auf des Gegners Plätzen. Görmin (12 Zähler) und Blau-Weiß Greifswald (11) folgen in der Rangliste. Gerne wollen Plagens, Müller und Messing die hart erarbeitete Spitzenposition bis zur Winterpause verteidigen. Sollte dieser Titel tatsächlich errungen werden, wird sogar über ein eigenes T-Shirt spekuliert.

Doch diese Auswärts-Euphorie wollen die Neustrelitzer stoppen. Auf eigenem Platz ist der klare Aufstiegsfavorit ungeschlagen. Vier Siege bei einem Remis heißt die Bilanz der Elf von Trainer Schröder. Die Offensivkünstler um Norman Richter sind zudem Anführer der Landesliga-Heimwertung. Zudem spielt die Regionalliga-Elf bereits am Freitag und könnte Spieler abstellen. Von solchen Nebenerscheinungen lassen sich die 1919er aber nicht ablenken. Kicker Matthias Netling formuliert es so: „Wir haben bereits ordentlich Punkte geholt und gucken, was in den beiden Spielen bis Weihnachten noch möglich ist.“