Derby-Erfolg:

FSV Malchin im Sauseschritt zum Sieg

Fußball-Landesliga: Eine ganz starke erste Halbzeit klärte die Fronten im Derby zwischen dem FSV 1919 Malchin und dem SV Traktor Dargun.

Kaum zu stoppen: Ole Veikko Meyer (l.) fordert alle Zweikampfkünste von Darguns Hannes Werner heraus.
Florian Ferber Kaum zu stoppen: Ole Veikko Meyer (l.) fordert alle Zweikampfkünste von Darguns Hannes Werner heraus.

Eine Tormaschine, die wieder läuft; ein Jungspund mit tollem Einstand und eine Gäste-Vorstellung, die Sorgen bereitet: Vor allem die erste Halbzeit des Landesliga-Derbys zwischen dem FSV 1919 Malchin und dem SV Traktor Dargun bot den 200 Zuschauern reichlich Gesprächsstoff beim Pausen-Pils. Da lagen die Gastgeber nach einer starken Vorstellung völlig verdient 3:0 vorne, während die Fußballer vom Klostersee einen erschreckend schwachen Eindruck hinterließen – und die dürftigen Testspiel-Auftritte der Vorbereitung bestätigten.

Auf der Gegenseite hatte FSV-Knipser Tom Rzeszutek in den vergangenen Wochen Ladehemmung gezeigt. Aber als es drauf ankam, war „Tasche“ da. Per Kopf markierte er nach vier Minuten das 1:0. „Kurios. Aber so einen Einstand haben wir uns vorgestellt. Die ganze erste Hälfte war, wie wir es geplant hatten“, freute sich Co-Trainer André Breu. Des einen Freud, des anderen Leid. Darguns Coach Marko Kroll tigerte indes am Seitenrand umher und raufte sich die Haare angesichts der dürftigen Abwehrleistung seiner Mannen. Kroll: „Da wirst du verrückt.“

"Tasche" macht es aus der Drehung

Mit der Führung im Rücken legten die Gastgeber nach, ließen den SV Traktor gar nicht zur Entfaltung kommen. Nachwuchsmann Ole Veikko Meyer setzte mit einem satten Pfund ein Ausrufezeichen. 2:0 (14.)! Reift da mit der Rückennummer 10 etwa ein neuer Hoffnungsträger heran? „Er hatte ein halbes Jahr Eingewöhnungszeit und hat nun noch einen Schub bekommen. Wir hoffen, dass es so weiter geht“, erklärte André Breu. Als „Tasche“ aus der Drehung zum 3:0 (42.) nachlegte, war der Drops gelutscht. Immerhin: Darguns Keeper Ralf Krause entschärfte ein Meyer-Geschoss und verhinderte das 0:4.

Nach dem Wechsel ging Marko Kroll alles oder nichts, brachte gleich drei Joker auf einmal. Und sofort bekam die Offensive durch Carlo Nenneman und Michael Rehländer etwas mehr Dampf und kam durch Letzteren zum 1:3 (58.). Allein, mehr als ein laues Lüftchen brachte der schwächste Sturm der Landesliga Ost letztlich nicht zustande. Endstand: 3:1

 

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