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Handball-Damen knapp geschlagen

Im Kampf um den MV-Liga-Verbleib haben die Frauen des Stavenhagener SV einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen.

Die Handballerinnen aus Stavenhagen in den roten Trikots haben alles versucht, aber es hat nicht zum Sieg gereicht. Nach der Partie war die Enttäuschung den Gastgeberinnen deutlich anzumerken.
Foto: Kati Rockenschuh-Ofcsarik Die Handballerinnen aus Stavenhagen in den roten Trikots haben alles versucht, aber es hat nicht zum Sieg gereicht. Nach der Partie war die Enttäuschung den Gastgeberinnen deutlich anzumerken.

Stavenhagens Handball-Frauen kämpfen weiter um den Klassenerhalt in der MV-Liga. Die Anspannung war ihnen im Heimspiel gegen die Vertretung des Doberaner SV deutlich anzumerken. Trotz individueller Fehler und Unsicherheiten im Zuspiel hielten sich die Reuterstädterinnen aber bis zum 5:5 in der 16. Minute in der Partie auf Augenhöhe. Insbesondere im Rückzugsverhalten der Gastgeberinnen lagen deutliche Reserven.

Insgesamt taten sich die Damen recht schwer, Tempo ins Spiel zu bringen und ein Torfeuerwerk zu entzünden. Erst in der 22. Minute gelang es einem Team, sich auf zwei Tore abzusetzen. Das 7:5 für den Doberaner SV erzielte Susanne Meyer. Doberan setzte sich unter anderem durch zwei Siebenmeter auf 10:6 ab. Nach Wiederanpfiff gingen die Teams nun etwas beherzter vor. Stefanie Breu, Franziska Rabe und Maria Rupp verkürzten innerhalb von zwei Minuten auf 9:11.

Schien es doch noch eine Chance auf Sieg zu geben? Die Gäste erkannten die Gefahr und versuchten ihrerseits, Ruhe in die Partie zu bringen. Als jedoch in der 39. Minute das 12:13 im Doberaner Netz landete, kannte die Halle kein Halten mehr. Doch wie gewonnen, so zerronnen. Kaum, dass Antje Herzberg einen Siebenmeter vereitelt hatte, ging der Nachwurf doch noch ins Tor. Wenig später glückte auch noch der Gegenstoß der Gäste und kurz darauf waren sie erneut auf 16:12 enteilt. Doch das SSV-Team gab nicht auf und kämpfte sich auf 18:20 heran – allein, es reichte nicht mehr und man verlor 20:21.

Stavenhagener SV: Antje Herzberg (im Tor); Jacqueline Blanck (3 Tore), Maria Rupp (3), Franziska Rabe (2),  Maxi Buschmann, Stefanie Breu (8/4), Laura Eutin (1), Peggy Schmedemann,
Eva Ziefle, Anja Dencker (3 Tore)