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Kutter Resi landet Start-Ziel-Sieg

Turbulent ging es zu bei der Regatta Rund Hiddensee. Bei Windstärke fünf und schmalem Fahrwasser hatten auch die Teilnehmer aus Teterow zu kämpfen. Trotzdem gelang ein gutes Endergebnis.

Nicht nur auf heimischem Gewässer - wie hier auf dem Teterower See - macht der Kutter Resi eine gute Figur.
Florian Ferber Nicht nur auf heimischem Gewässer - wie hier auf dem Teterower See - macht der Kutter Resi eine gute Figur.

Mit einem Start-Ziel-Sieg ist die Kutter-Regatta Rund Hiddensee anlässlich der Stralsunder Segelwoche 2015 geendet. „Wir hatten optimale Bedingungen und haben uns einen tollen Vorsprung rausgesegelt“, resümiert der Steuermann des Siegers Resi, Hubert Zisch, nach dem rund siebenstündigen Kraftakt auf hoher See.

Der Teterower Seesportverein reiste mit zwei Kuttern zur ersten Ostseeregatta der Saison – neben der Resi ging die Poseidon auf den 46 Seemeilen (85,1 km) langen Kurs. Die Crew auf der Resi erwischte die beste Position. Vom Start weg ging man in Führung und nach der ersten Bahnmarke auch auf einen fast vierstündigen Spinnakerkurs.

Die Poseidon-Mannschaft indes erwischte dagegen einen schlechten Start. Als Drittletzter kam man über die Startlinie und es begann eine lange und zähe Aufholjagd. Nach und nach konnte Steuermann Heiko Otte Platzierungen gut machen. An der Nordseite von Hiddensee war man kurzzeitig unter den besten zehn Kuttern. Das Feld drängte sich jedoch aufgrund der zunehmenden Winde wieder sehr zusammen und man ging als Zwölfter um die nördlichste Tonne.

Die Füße der Möwen gucken aus dem Wasser

Der auffrischende Wind kam sehr schnell auf die angesagten fünf Windstärken und die bis dahin ruhige Regatta wurde zur wahren Sportveranstaltung. Das Fahrwasser um Hiddensee ist sehr schmal und somit wurde in der nächsten halben Stunde etwa alle 30 Sekunden gewendet. Durch die Dichte der Boote wurden die Manöver ausgereizt, was einigen mit heftigstem Bodenkontakt zum Verhängnis wurde. Kutter kamen zum fast vollständigen Stillstand und somit wurde das Feld um die Poseidon neu sortiert.

Von diesen Turbulenzen war die Crew der führenden Resi nicht betroffen. „Wir haben uns zurückgehalten. Wir wissen, dass es da stellenweise sehr flach ist. Wenn die Möwen im Wasser stehen, gucken ihre Füße raus“, scherzt Steuermann Hubert Zisch.

Die lange Rückfahrt wurde für die Crew um Kollege Otte noch mal sehr spannend. Am Ende kam die Mannschaft mit guter Leistung auf einen verdienten zehnten Rang hinter dem Siegerboot mit Steuermann Hubert Zisch. Zweiter wurde der Kutter Teamwork vom SSV Einheit Teterow mit Jörg Gutschner am Steuer.