Vorschau 6. Spieltag:

Landesliga-Teams auf Punkte-Pirsch

Fußball-Landesligen: Spieltag sechs stellt die Mannschaften der Region vor neue Herausforderungen. So reist unter anderem Kickers JuS zum Aufstiegsduell nach Altentreptow. Die Darguner zittern derweil vor einem ganz besonderen Gegenspieler.

Aufsteiger Kickers JuS um Christian Bargel (r.) muss langsam zurück in die Spur finden.
Jens-Uwe Wegner Aufsteiger Kickers JuS um Christian Bargel (r.) muss langsam zurück in die Spur finden.

Am 6. Spieltag der Fußball-Landesliga Ost steht das Duell der Aufsteiger auf dem Spielplan: Der FSV 90 Altentreptow empfängt am Sonnabend ab 14 Uhr Kickers JuS 03. Nachdem die Gäste zuletzt eine 0:3-Heimpleite gegen gnadenlos effektive Neuenkirchener zu verdauen hatten, trotzten die Treptower der Neubrandenburger Oberliga-Reserve auswärts beim 2:2 einen Zähler ab. Dennoch stecken beide Teams (erwartungsgemäß) mehr oder weniger tief im Tabellenkeller fest und sehnen einen Befreiungsschlag herbei. Soll der bei den Fußballern aus Stavenhagen und Jürgenstorf gelingen, müssen vor allem die Torchancen konsequenter genutzt werden als zuletzt.

Vor einem reizvollen Duell steht am Sonnabend ab 15 Uhr auch der SV Traktor Pentz gegen den Tabellennachbarn FSV Mirow/Rechlin. Die Gäste haben, obwohl einen Punkt hinter Pentz in der Tabelle, bisher starke Spiele abgeliefert. Der Pentzer Vereinspräsident Andreas Gehrmann sieht in diesem Gegner eine echte Herausforderung für seine Mannschaft. Nach der starken Vorstellung in Görmin wollen die Pentzer punktemäßig nachlegen und sich voll reinhängen. In der Vorsaison wurden beide Partien gegen Mirow/Rechlin gewonnen. Ein dickes Fragezeichen steht für Trainer Heiko Sprenger hinter dem Einsatz von Spielmacher Philipp Meier, der derzeit erkrankt ist. Ansonsten kann der Traktor-Trainer aus dem Vollen schöpfen.

Nach zuletzt eher dürftigen Resultaten reist der SV Traktor Dargun am Sonnabend zum FSV Blau-Weiß Greifswald. Die Gastgeber sprühen nach der jüngsten 5:0-Gala in Züssow vor Selbstvertrauen. Stürmer Steffen Eickfeldt gelangen satte vier Treffer hintereinander. Mit insgesamt acht Toren hat Greifswald Stürmer Nummer eins maßgeblichen Anteil daran, dass die Reiter-Truppe mit 15 Toren die beste Offensive der Oststaffel stellt. Eickfeldt ist für die Traktoristen kein unbeschriebenes Blatt, erzielte er doch gegen die Kroll-Truppe in einem Spiel auch schon einmal drei Treffer. Es wird für Darguns Innenverteidigung Fanter und Koch ein hartes Stück Arbeit, Greifswald Offensive zu stoppen.

Offensivkräfte vor Rückkehr

Tommy Lewerenz und Michael Rehländer meldeten sich unter der Woche gesund. Gerade Rehländers Laufbereitschaft und Torgefahr wurden zuletzt schmerzlich vermisst. „Der Fuß hat zwar noch gezwickt, aber das ist normal. Ich muss erst einmal wieder in Tritt kommen. Für einen Kurzeinsatz könnte es aber reichen“, meldete Rehländer nach den Trainingseinheiten zuversichtlich. Auch Keeper Krause, der zuletzt wegen Rückenbeschwerden passte, steht zur Verfügung. Die Partie wird auf dem Rasenplatz Am St. Georgsfeld in Greifswald um 14 Uhr angepfiffen.

Wie sich der FSV 1919 Malchin nach dem Auswärtssieg in Mirow schlägt, kann erst am Sonntag begutachtet werden. Dann spielen die Peenestädter  ab 14 Uhr vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Neubrandenburg 04 II. Aktuell liegen die Malchiner einen Punkt vor den Gästen.

Auch in der Nordstaffel steht der 6. Spieltag bevor. Dabei geht es am Sonnabend für die Landesliga-Elf des Gnoiener SV 24 zu den Rand-Stralsundern vom SV Prohner Wiek, mit denen man zuletzt in der Saison 2006/07 der Bezirksliga Nord die Klingen kreuzte. Damals gab es daheim ein 1:0 und in Prohn ein glattes 3:0 für die Gnoiener und die Fußballer von der Wiek stiegen in die Bezirksklasse ab. Der Gnoiener SV 24 muss notgedrungen wieder seine Formation umstellen, denn Kapitän Balz und May sind für ein Spiel gesperrt. Dafür stößt Millert wieder zum Team. Anstoß in Prohn ist um 14 Uhr.