Landesliga-Premiere:

Nullnummer im Derby-Schlager

Viele Zuschauer, viele Chancen, viele alte Bekannte: Die Landesliga-Premiere zwischen Kickers JuS 03 und dem FSV 1919 Malchin hatte alle Zutaten für einen packenden Fußball-Nachmittag – bis auf die Tore.

Da muss der JuS-Kapitän selbst eingreifen: Paul Kokel (r.) klärt in letzter Minute.
Florian Ferber Da muss der JuS-Kapitän selbst eingreifen: Paul Kokel (r.) klärt in letzter Minute.

„Konzentration!“ forderte JuS-Kapitän Paul Kokel von seinen Mannen – und wurde zumindest in der Abwehr nicht enttäuscht. Denn trotz etlicher guter Chancen der Malchiner stand am Ende im zweiten Spiel in Folge hinten die Null. Allerdings galt das auch für die Abteilung Attacke der Fußballer aus Stavenhagen und Jürgenstorf, die nun in den vergangenen fünf Partien ein mageres Törchen erzielten. „Wir können mit dem Ergebnis aber zufrieden sein. Vor allem gegen Ende hatten sie ihre Möglichkeiten“, resümierte Kickers-Trainer Sebastian Menzel. Summa summarum ergab das eine durchaus muntere Landesliga-Premiere zwischen Kickers JuS 03 und dem FSV 1919 Malchin, der letztlich nur die Treffer fehlten.

Malchin-Trainer wird Opfer des Lokführerstreiks

Dabei wirkten die zuletzt zweimal siegreichen Gäste vor den 290 Zuschauern im Waldstadion zunächst griffiger und in ihren Aktionen zwingender. Vor allem Standards – ein Eckball von Matthias Netling, ein Freistoß von Kapitän Felix Rümker – sorgten für Gefahr. „Leider haben wir die Chancen nicht genutzt. Dann musst du immer aufpassen, dass du hinten keinen kriegst. Im Endeffekt haben wir das Spiel aber im Griff gehabt. Und wir sind froh, dass alle heile runtergekommen sind“, konstatierte Malchins Co-Trainer Andre Breu. Der ehemalige Kummerower Stürmer vertrat Coach Marcus Budniak an der Seitenlinie, der aufgrund des Lokführerstreiks früher in Urlaub fahren musste und das Spiel verpasste.

Auf der Gegenseite ließen die „jungen Wilden“ Justin Below und Marian Schuster mit einer hübschen Kombination aufhorchen, die aber nicht von Erfolg gekrönt war. „Die Flaute hält weiter an, da muss man sich wirklich was einfallen lassen. Wir müssen schneller nach vorne spielen, aber irgendwie haben wir eine Blockade im Kopf und drehen in Überzahlsituationen ab.“ Uneingeschränktes Lob dagegen für den Arbeitsnachweis von Stefan Mosch im Kickers-Kasten, der unter anderem einen Kopfball von Tom Rzeszutek stark parierte. „Eine tolle Leistung vom Torwart. Er war überragend“, so Trainer Menzel.

 

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