:

Pokal-K.o. für Neukalen-Elf

Für die Landesklasse-Fußballer vom TuS und vom SV Teterow 90 ist in der zweiten Runde Endstation. Neukalen verpasst das Elfmeterschießen knapp.  

Neukalens Abwehr Frank Leverenz (l.) und Michael Wolff (Mitte) in Aktion.
Marlen Niehusen Neukalens Abwehr Frank Leverenz (l.) und Michael Wolff (Mitte) in Aktion.

TuS Neukalen 1990-PSV Röbel-Müritz 2:3 (1:2) n.V.:

Mehr Unterhaltung für wenig Geld geht bald nicht als beim Landesklassenpokal-Krimi zwischen Neukalen und Röbel-Müritz. Nur das i-Tüpfelchen, ein finales Elfmeterschießen, wurde den 130 Zuschauern durch den späten 3:2-Siegtreffer (119.) der Gäste verwehrt. [/GT_O_EINZUG]Nach einer Neukalener Fehlerkette fiel das 0:1 für die Müritzstädter. Als Lange unsanft im Strafraum von den Beinen geholt wurde, nutzte Kapitän Paß den Foulstrafstoß zum Ausgleich (44.). Im Gegenzug folgte die Ernüchterung. Ein effektvoller Schuss der Röbeler schlug zur Pausenführung (45.) im Burow-Gehäuse ein. Bendin durfte sich nach der Halbzeit als Torschütze feiern lassen. Just in dem Moment, wo Trainerlegende Norbert Merz der Szenerie seinen Besuch abstattete, veredelte er eine Ludwigs-Flanke per Kopf zum Ausgleich (73.). In der Verlängerung nutzten die Gäste eine letzte Chance zum Siegtreffer. Neukalen: Burow; Mieckley, Birr, Wolff, Werner, Bendin, Paß, Pfitzner, Ludwigs, Fründt, Lange, Leverenz, Sohst

 

SV Teterow 90-SV Nordbräu Nbdg. 1:2 (1:0):

Vor ihrem Spiel der 2. Runde um den Landesklassenpokal gegen den SV Nordbräu Neubrandenburg hatten sich die Kicker des SV Teterow 90 fest das Erreichen des Achtelfinales vorgenommen. Nach dem Schlusspfiff mussten sie eine verdiente 1:2-(1:0)-Niederlage quittieren. Von Beginn an waren die Gäste präsenter, offenbarten die bessere Spielanlage und zeigten das bessere Verständnis für die angezeigten Laufwege. In der 21. Minute parierte Mietling im SV 90-Gehäuse einen nicht ungefährlichen Gästefreistoß sicher. Dann aber hatten die Bergringstädter in der 22. und 23. Minute Glück, als der Ball jeweils nach Eckbällen zunächst am Pfosten dann auf der Latte ihres Kastens landete. Völlig aus dem Nichts dann in der 25. Minute die Teterower Führung. Daniel Dabbert lief goldrichtig in eine Flanke von Latzko und köpfte wuchtig zum 1:0 ein. In der 51. Minute fiel der verdiente Ausgleich. Das überfällige 2:1 für die Gäste gelang in der ersten Minute der Nachspielzeit, als alle mit einer Verlängerung rechneten. Teterow: Mietling; J. Neumann, D. Dabbert, Borchert, Hall, P. Dabbert, Möller (65. Schimnick), Latzko, St. Seemann, Eisenberg, Gerdt