Anpfiff zur 1. Runde:

Pokal-Kracher steigt in Stavenhagen

Premiere im Waldstadion: Zum ersten Mal stehen sich Kickers JuS 03 und die TSG Neustrelitz in einem Spiel gegenüber – und dann geht es gleich im Landespokal um Alles oder Nichts.

Wenn sie im Landespokal weiterkommen wollen, muss bei den Spielern von Kickers JuS am Sonnabend absolut alles passen.
Florian Ferber Wenn sie im Landespokal weiterkommen wollen, muss bei den Spielern von Kickers JuS am Sonnabend absolut alles passen.

David gegen Goliath. Landesliga gegen Regionalliga. Kickers JuS 03 gegen TSG Neustrelitz: Wenn am Sonnabend in der 1. Runde des Lübzer-Landespokals die Regionalliga-Elf der TSG Neustrelitz bei Kickers JuS 03 (Anstoß 14 Uhr/Waldstadion Stavenhagen) aufkreuzt, sind die Rollen vor dem Spiel klar verteilt. Die Neustrelitzer von TSG-Coach Andreas Petersen gehen als „großer“ Regionalligist gegen den „kleinen“ Landesligisten als Favorit in die Partie.

„Wir wollen seriösen Fußball spielen und unser Ziel ist natürlich ganz klar die nächste Runde“, sagt der TSG-Trainer vor dem Cup-Spiel bei der drei Klassen tiefer spielenden Truppe aus Jürgenstorf und Stavenhagen, die in der vergangenen Saison gerade so den Klassenerhalt geschafft hat. Dennoch wollen die Neustrelitzer das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Überraschungen sind ja immer wieder möglich. Das wird sicher auch am Wochenende im DFB-Pokal der Fall sein“, so Petersen.

Für sein Gegenüber Andreas Vogt indes ist der Kracher gleichzeitig das erste Pflichtspiel als neuer JuS-Trainer – und wie für alle rund ums Waldstadion „etwas ganz Besonderes“ und ein „Riesen-Ding“. „Die Stimmung ist super und alle freuen sich auf das Spiel. Wann haben die Jungs schon mal die Chance, gegen Profis zu spielen“, erklärt Vogt.

So rechnet der 32-Jährige unter anderem mit einem Einsatz von Ex-Hansa-Knipser Marcel Schied – und könnte damit richtig liegen. „Wir mussten ein wenig improvisieren und haben das Nachmittagstraining zeitlich nach hinten verlagert“, kommentiert Petersen, der beim Auftritt in Stavenhagen rotieren wird. Somit können sich auch die Kicker, die bisher weniger Spielpraxis in der Regionalliga erhielten, beweisen.