Im Gespräch:

Torjäger hat noch lange nicht genug

Unfassbare fünf Treffer schenkte Hannes Kulartz vom SV Concordia 1919 Zarnekow dem Landesklasse-Kontrahenten Demmin in der Hinrunde ein. Mark Berger fühlte dem Knipser auf den Zahn.

Hannes Kulartz (Mitte) und seine Teamkollegen haben in der Hinrunde richtig aufgedreht.
Archiv/Mark Berger Hannes Kulartz (Mitte) und seine Teamkollegen haben in der Hinrunde richtig aufgedreht.

Sie hatten mit Ihrem Team zwei Phasen in der bisherigen Saison. Zuerst die Schwächeperiode zu Beginn der Hinrunde. In den ersten sieben Spielen gelangen gerade einmal zwei Punkte. Woran hat es gelegen?

Durch die vielen Neuzugänge mussten wir uns als Mannschaft erst einmal finden und aneinander gewöhnen. Viele Laufwege passten nicht. Dazu kam, dass es auch bei einigen im Team an der Einstellung haperte.

Nach der Derby-Pleite am 7. Spieltag in Neukalen (1:3) gelangen fortan sechs Siege in Folge. Ist das zu erklären?

Nach dem knappen, aber verdienten Sieg gegen Victoria Neustrelitz kamen auch die Spielfreude und der absolute Siegeswille wieder. Wer weiß, vielleicht hat uns der Gegner nach dem schlechten Start auch ein wenig unterschätzt. Aber wie wir es ja auch gezeigt haben, sollte man das gerade nicht tun.

Ich muss aufs letzte Spiel zurückkommen: Fünf Treffer im Derby gegen den Demminer SV 91. Wie haben Sie sich da gefühlt?

Das war ein Spiel wie jedes andere auch. Spaß beiseite! Es war natürlich ein überwältigendes Gefühl, auch wenn ich das vielleicht nicht so offen zur Schau stelle. Wann trifft man schon einmal fünf Mal in einem Spiel und das noch im Derby? Für mich persönlich war es einer der schönsten Spieltage in meiner noch jungen Fußballer-Karriere.

Wo wird die Reise mit Zarnekow noch hingehen?

Da sich um Platz eins und zwei wahrscheinlich nur Penzlin und Groß Plasten streiten werden, wird es einen harten Kampf um Platz drei geben, den wir hoffentlich für uns entscheiden können. Das Zeug dazu haben wir auf jeden Fall.

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