Fußball-Landesliga:

Traktor-Elf verliert rassiges Heimderby

Drei Standards, drei Tore: Im intensiven Duell zwischen  den Landesliga-Fußballern aus Dargun und Görmin haben die Gäste am Ende die Nase vorn.

Darguns Carlo Nennemann (Mitte) im Duell mit Görmins Lüttjohann (links) und Meinzer
Mark Berger Darguns Carlo Nennemann (Mitte) im Duell mit Görmins Lüttjohann (links) und Meinzer

Es war das erwartet intensive Spiel und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Im ewigen Landesliga-Duell zwischen dem SV Traktor Dargun und dem SV 90 Görmin behielt am Ende der Gast die Oberhand und gewann trotz Rückstands mit 2:1 (1:1) bei den Klosterseestädtern. Alle Treffer fielen durch ruhende Bälle.

Traktor startete selbstbewusst in die Partie und brachte die Görminer Abwehr oftmals in arge Schwierigkeiten. Zunächst ließ Traktor aber gute Chancen liegen. Rehländer verzog freistehend (20.), ein Schuss von Maik Werner landete an der Latte (22.). So musste ein ruhender Ball her, den der wieder genesende Lewerenz per Freistoß versenkte. Sein Ball war als Flanke gedacht, doch das Leder ging an Freund und Feind vorbei, setzte auf und trudelte ins Tor (25.). Danach musste Traktor dem starken Anfangsdruck Tribut zollen. Bahls, Gross und Meinzer übernahmen mit zunehmender Spieldauer das Mittelfeld. Die Gastgeber liefen meist hinterher, doch Krause hielt was zu halten war, als er zwei Ewert-Kopfbälle übers Tor lenkte. Nach 37 Minuten war aber auch er machtlos. Görmins Andre Ewert versenkte einen Freistoßhammer aus 20 Metern zum 1:1.

Im zweiten Durchgang waren gerade einmal vier Minuten gespielt, da zappelte erneut das Darguner Tornetz. Nach einer Ecke behielt Görmins Bahls die Übersicht und bediente Gross mustergültig, der aus Nahdistanz keine Mühe mehr hatte (49.). Hitzig wurde es nochmal als Görmins Hesse und Groth an der Mittellinie böse zusammen rasselten (60.). Hesse musste kurze Zeit später ausgewechselt werden. Dargun versuchte noch einmal alles, es fehlte aber stets die entscheidende Situation.

SV Traktor Dargun: Krause; Marcel Werner (76. Franz), Fanter, Koch, Groth, Maik Werner, Nennemann, Lewerenz, Binnenböse, Kulartz, Rehländer

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