Fußball:

Traktor klettert weiter

Dank eines Zweierpacks von Bob Binnenböse gegen Malchow II rücken die Darguner Landesliga- Fußballer in die Spitzengruppe der Oststaffel vor.

Darguns Stephan Seidel (rechts) leitet einen der unzähligen Konter ein.
Mark Berger Darguns Stephan Seidel (rechts) leitet einen der unzähligen Konter ein.

Zu den am Boden liegenden Gastgebern gesellte sich ein Gelb-Blauer. Darguns Landesliga-Knipser Michael Rehländer hatte sich während der 90 Minuten ein Privatduell mit Malchows Torwart Kornfeld geliefert. Der 29-Jährige Torhüter des Malchower SV II ging als Sieger hervor und ließ Rehländer verzweifeln. Doch Traktor rettete den Vorsprung über die fünfminütige Nachspielzeit und gewann beim Malchower SV 90 II 2:1 (1:0).

Unverändert zur Vorwoche liefen die Gelb-Blauen in Malchow auf. Die Gastgeber boten einige Oberligaspieler auf. So liefen sie von der ersten Minute die Gäste an. Traktor wirkte aber gefestigt. Außer den Standardsituationen hatte Malchow nichts zu bieten. Einen Eckball an die Latte vom Krause-Gehäuse war der Wachmacher (15.). Ein Pass von Kulartz fand Nennemann, der die erste Chance der Gäste vergab (18.). Die zweite Chance hatte Rehländer, als er nach Vorlage von Franz an Kornfeld scheiterte. Traktor setzte den nächsten Konter, der saß. Franz weite Flanke erreichte Binnenböse, der das Leder volley nahm. Mit Hilfe des Innenpfostens zappelte das Netz zum 1:0 für die Klosterseestädter (32.). „Erst habe ich überlegt, den Ball anzunehmen, dann hab ich drauf gehalten“, kommentierte Darguns Wirbelwind seinen Treffer „Marke Tor des Monats“.

In der zweite Halbzeit änderte sich das Spielgeschehen nicht. Malchow hatte gefühlte 70 Prozent Ballbesitz, die klaren Chancen hatte aber Dargun. Es begann das ganz persönliche Duell zwischen Kornfeld und Rehländer. Sämtliche Chancen blieben aber ungenutzt. Nach einem Freistoß konterte Traktor aus dem Bilderbuch. Binnenböse blieb dieses Mal cool. Seine ersten beiden Versuche schlugen noch fehl, er bekam aber das Leder stets zurück und überwand den Malchower Torwart im dritten Versuch (75.). Fünf Minuten später gelang Malchow nach zu kurzer Abwehraktion nur noch der Anschlusstreffer. Malchows Kapitän Radtke sah in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte.

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