Fußball-Oberliga:

Beide Fußball-Oberligisten von der Müritz bleiben auf Erfolgskurs

Der Malchower SV 90 hat am Sonntagnachmittag sein Auswärtsspiel gegen den FC Pommern Greifswald gewonnen. Einen Tag zuvor war auch der SV Waren 09  gegen den SV Lichtenberg Berlin erfolgreich.

Tobias Täge vom SV Waren 09 (in blau/schwarzer Spielerkleidung) wurde es von seinen Gegenspielern nicht gerade leicht gemacht, gegen den SV Lichtenberg zum Torerfolg zu kommen.
Jens-Uwe Wegner Tobias Täge vom SV Waren 09 (in blau/schwarzer Spielerkleidung) wurde es von seinen Gegenspielern nicht gerade leicht gemacht, gegen den SV Lichtenberg zum Torerfolg zu kommen.

Waren/Malchow.Die Fußball-Oberligamannschaft des Malchower SV 90 hat am Sonntagnachmittag ihr Auswärtsspiel beim FC Pommern Greifswald mit 2:0 gewonnen. Das 1:0 erzielte Argzim Redzovic in der 64. Minute nach einem Freistoß von Stanislaw Puschkaruk. Das 2:0 machte Essama Etogo per Foulelfmeter (73.), nachdem Alexander Fogel im Greifswalder Strafraum von den Beinen geholt worden war. Zum letzten Heimspiel vor der Winterpause erwartet der Malchower SV 90 am nächsten Sonntag um 14 Uhr den FC Schönberg auf dem Waldsportplatz.

 

Die Fußball-Oberligamannschaft des SV Waren 09 hatte am Sonnabend ihr letztes Heimspiel im Müritzstadion vor der Winterpause gegen den SV Lichtenberg Berlin vor 125 Zuschauern mit 2:1 (0:1) gewonnen.

Der einzige Treffer gelang Lichtenberg nur durch eine Standardsituation. Warens Abwehrspieler Erik Schameitke hatte zwar noch den Ball gespielt, als er  Thomas Brechler im Strafraum zu Fall brachte, aber der Unparteiische Nico Savoly zeigte sofort auf den Punkt.  Kadir Erdil verwandelte sicher in die rechte Ecke des 09-Gehäuses zum 0:1 für die Gäste (36.).  Zuvor hatte zwar Brechler schon in den Warener Kasten getroffen, vorher war aber schon ein Pfiff des Schiedsrichters ertönt. Kurz vor der Pause hätte Hoth die Lichtenberger Führung ausbauen können, aber der Ball ging über das Tor des Gastgebers. Beide Mannschaften hielten das Tempo im Spiel hoch und lieferten sich ein wirkliches Duell auf Augenhöhe, wenn Lichtenberg in der ersten Halbzeit auch mehr vom Spiel hatte.

Das gab auch Warens Trainer Jens Dowe zu: „Lichtenberg spielte insbesondere in der ersten Hälfte die technisch feinere Klinge. Wir dagegen haben zu viele Fehler gemacht und hätten mehr Bälle klären können. Umso mehr freue ich mich über das Auftreten meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit, als sie durch ihre kämpferische Leistung den technischen Nachteil wettmachen konnte“, meinte Jens Dowe.  

Den Ausgleich hätte eigentlich bereits Abwehrspieler Toralf Schult machen können, der eine Flanke von der rechten Seite in Höhe des  linken Pfostens annahm. Doch er sah seinen Kollegen Täge, dem er den Ball mustergültig vorlegte. Täge hatte dann keine große Mühe, den Lichtenberger Keeper aus Nahdistanz zum 1:1 (49.) zu überwinden. Kurioser war der Treffer zum 2:1 (64.), als Kempter den ersten Schuss von Täge noch parierte, und Täge erst im Nachsetzen erfolgreich war. „Bei uns nennt man das Flipperball, irgendwann geht er dann rein“, meinte Lichtenbergs Trainer Uwe Lehmann hinterher.

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