Fußball-:

Der MSV Groß Plasten verteidigt die Tabellenspitze

In der Fußball-Landesklasse hält die Elf von Trainer Jörg Schimmel den Erzrivalen vom Penzliner SV  auf Abstand.

Andy Purlinski vom MSV Groß Plasten (rechts) wurde wegen Oberschenkelproblemen erst in der zweiten Hälfte in der Partie gegen den SV Union Wesenberg eingewechselt.
Jens-Uwe Wegner Andy Purlinski vom MSV Groß Plasten (rechts) wurde wegen Oberschenkelproblemen erst in der zweiten Hälfte in der Partie gegen den SV Union Wesenberg eingewechselt.

Groß Plasten. „Dafür, dass wir heute ersatzgeschwächt waren, war das Spiel in Ordnung, auch wenn ich mich ein wenig über die schlechte Chancenverwertung ärgere“, sagte Jörg Schimmel, der Trainer des MSV Groß Plasten nach dem 2:0-Sieg gegen den SV Union Wesenberg.

Damit hält Groß Plasten auch den ärgsten Verfolger vom Penzliner SV auf Abstand in der Fußball-Landesklasse. Das war insbesondere wegen der personellen Situation am Sonnabend nicht selbstverständlich, denn was Jörg Schimmel mit „ersatzgeschwächt“ meinte, war schon eine Herausforderung für Plasten: Die komplette Innenverteidigung mit Mathias Wackerow und Stefan Durke (fünfte gelbe Karte) fehlte ebenso wie der davor spielende Dauerbrenner Eric Bachert (Virusinfekt). Der Lokführerstreik machte zudem auch noch Henning Voß einen Strich durch die Teilnahme an diesem Spiel und Andy Purlinski nahm nach Oberschenkelproblemen zunächst auf der Bank Platz.

Dennoch machte der MSV Groß Plasten von Beginn an Druck auf Wesenberg. Andreas Dreyer verfehlte aus 22 Metern das Gehäuse knapp (15.). Felix Sugint dribbelte sich durch drei Gegenspieler verzog aber aus spitzem Winkel um Zentimeter (25.). Und auch Jens Wala blieb nach einem schönen Zuspiel von Andreas Dreyer zunächst erfolglos (35.). Doch dann war er es, der sich selbst zum Spieler des Tages beförderte:

Beide Plastener Tore machte Jens Wala. Zunächst nutzte er ein super Zuspiel von Andreas Dreyer zum 1:0 (36.). In der zweiten Hälfte schlängelte sich Jens Wala im gegnerischen Strafraum durch die Abwehrspieler und brachte schließlich etwas glücklich den Ball im Tor unter (66.). Der eigentliche „Torschütze vom Dienst“ beim MSV blieb hingegen gegen Wesenberg erfolglos. Felix Sugint war sichtlich engagiert, schlug viele Eckbälle für seine Mitspieler und war insbesondere in der Schlussphase bei vielen Konterangriffen an vorderster Front aktiv. Doch der wirklich sehr gute Torwart der Wesenberger, Patrick Lange,  kaufte ihm mehrere Male den Schneid ab.

Aber was zählt, sind die drei Punkte. Somit bleibt es dabei, das Groß Plasten zu den ganz großen Aufstiegskandidaten zählt. Während der Abstand zu Penzlin nur zwei Punkte beträgt, sind es zum Dritten aus Chemnitz jetzt schon satte elf Punkte.

Der MSV Groß Plasten spielte mit:  Daniel Schröder - Chris Bachert, Sven Marquardt, Adrian Krohn ,Sven Schubert, Chris Görtz (71. Andy Purlinski), Andreas Dreyer, Jens Wala (83. Hannes Davenport), David Haupt - Florian Gutsch (88. Eric Hödl) und Felix Sugint.

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