Wanderpokal:

Der „Pott“ bleibt jetzt für immer beim PSV Röbel

Überraschung in der Fußball-Freizeitliga: Die Röbeler Kicker können den großen Wanderpokal behalten. Steffen Steinbeck überreicht die Trophäe und gratuliert herzlich.

Sie haben gemeinsam den Wanderpokal der Freizeitliga erkämpft: Das aktuelle Team des PSV Röbel mit weißem Trikots, Ingo Hudat als einer der ältesten Freizeitkicker (organge), Heiko Delph mit drei Sternen (Zweiter von links) und Staffelleiter René Sommerfeld (unten links).
Jens-Uwe Wegner Sie haben gemeinsam den Wanderpokal der Freizeitliga erkämpft: Das aktuelle Team des PSV Röbel mit weißem Trikots, Ingo Hudat als einer der ältesten Freizeitkicker (organge), Heiko Delph mit drei Sternen (Zweiter von links) und Staffelleiter René Sommerfeld (unten links).

Als die Spieler des PSV Röbel aus der Fußball-Freizeitliga zum Fototermin gebeten wurden, wussten sie noch gar nicht, dass sie den großen Wanderpokal für die Meisterschaft nicht mehr aus den Händen geben mussten. Ein wenig wunderten sie sich aber, als ehemalige Kicker beim Fotoshooting hinzu stießen, die früher in der Freizeitliga für Röbel spielten.

Doch bevor das Röbeler „Urgestein“ Steffen Steinbeck, der vielen Röbelern als „Neptun“ beim Seefest bekannt ist, die Trophäe für die gewonnene Meisterschaft der Saison 2012/13 überreichte, ließ der Cheforganisator der Freizeitliga, René Sommerfeld, die „Katze aus dem Sack“. „Laut den Freizeitligaregeln kann die Mannschaft den Wanderpokal behalten, die ihn dreimal hintereinander gewinnt, aber das hat der PSV Röbel nicht“, sorgte René Sommerfeld erst einmal für  fragende Gesichter. Dann die Erklärung: „Aber den Wanderpokal erobert auch das Team, das insgesamt fünf Mal Meister wurde, auch wenn dazwischen eine Pause liegt, und das hat Röbel in dieser Saison geschafft“, sagte René Sommerfeld, der selbst zu diesem Erfolg beigetragen hat.

Denn obwohl er in dieser Saison als Keeper beim MSV Beinhart Klink aushilf, war er bei vier Meistertiteln der Röbeler dabei. Heiko Delph hat drei Sterne auf seinen Trikots und Ingo Hudak immerhin zwei.