Ein ganz besonderes Sportfest:

Menschen mit Handicap "belagern" das Müritzstadion

Beim 8. Sportfest für Menschen mit Behinderung gehen über 120 Männer und Frauen begeistert an den Start.

Besonders beliebt war bei den Sportlern mit Handicap das Torwandschießen, das vom erfahrenen Fußball-Trainer Gerd Walter (vorn rechts) organisiert wurde.
Jens-Uwe Wegner Besonders beliebt war bei den Sportlern mit Handicap das Torwandschießen, das vom erfahrenen Fußball-Trainer Gerd Walter (vorn rechts) organisiert wurde.

Erleichtert atmete Jürgen Semmler vom Müritzsportclub auf, als der Himmel pünktlich zu Beginn des 8. Sportfestes für Menschen mit Behinderung seine Schleusen zu machte und sogar die Sonne durch blitzen ließ. „Wir haben zwar auch eine Schlechtwetter-Variante, aber mit 130 behinderten Sportlern in der kleinen Sporthalle in der Feldstraße, das wäre ganz schön eng geworden“, sagte Semmler.Der Müritzsportclub, der Kreissportbund Mecklenburgische Seenplatte und das Lebenshilfswerk Waren hatten wieder gemeinsam in das Müritzstadion eingeladen, damit Menschen mit Handicap gemeinsam Sport treiben können.Warens Stadtpräsident Norbert Möller und Wolfgang Nicolovius, Regionalbeauftragter des Kreissportbundes für die Müritzregion, hatten das Sportfest eröffnet und die Bedeutung der körperlichen Bewegung für alle Menschen deutlich gemacht.Danach ließen sich die Männer und Frauen nicht länger bitten und zeigten schon bei der gemeinsamen Erwärmung, dass Sport und Spaß zusammen gehören können.Beim 60-Meter-Sprint der Rollstuhlfahrer siegte Christan Diller vor Alexander Struppeck und Matthias Borchert, doch der Sieg hatte Kraft gekostet: „Oh, oh, Seitenstiche!“ rief Christan Diller, erholte sich aber rasch. Schließlich warteten noch andere Disziplinen wie das Torwandschießen, der Schlagballweitwurf und der Korbballzielwurf auf ihn. Sportler ohne Rollstuhl waren auch noch beim Weitsprung aktiv. Hier siegte wie auch beim Korbballziellwurf Mirko Riegel. Auch Andreas Riegel gewann zwei Disziplinen, nämlich den 60-Meter-Sprint und den Schlagballweitwurf.Das abschließende Uni-Hockspiel der Betreuer gegen eine Auswahl der Behindertensportler endete mit 2:0.

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