Fußball-Landespokal:

Oberliga-Duo bereit für die großen Kaliber

Nach ihrem Gleichschritt ins Viertelfinale haben die beiden Fußball-Oberligisten Malchow und Waren im Landespokal noch einiges vor.

Allzu hoch mussten die Warener in den blauen Trikots bei der Hürde Cambs-Leezen nicht springen, um in die nächste Runde einzuziehen.
Dietmar Albrecht Allzu hoch mussten die Warener in den blauen Trikots bei der Hürde Cambs-Leezen nicht springen, um in die nächste Runde einzuziehen.

Ohne Mega-Torflut, aber absolut souverän ist Fußball-Oberligist Malchower SV 90 ins Viertelfinale des Landespokals eingezogen. Die Auswärtshürde SG Dynamo Schwerin aus der Landesliga West wurde mit 2:0 (1:0) genommen. Nun kann kommen, wer will. „Aber jetzt ein Heimspiel gegen Hansa Rostock wäre schon cool“, muss MSV-Trainer Christopher Stoll zugeben.

In Sachen Torgefahr hätten die Gastgeber in 90 Minuten nichts gerissen. „Die standen nur hinten drin und waren auf Schadensbegrenzung bedacht“, so Stoll. Dass dieses Vorhaben am Ende misslang, war diesmal nicht Goalgetter Etogo Essama zu verdanken, der bei zwei Kopfbällen den Kürzeren zog. Dafür schossen Stanislaw Puschkaruk mit einem Freistoß ins kurze Eck (42. Minute) und Patrick Häntschke (85.) die Malchower ins Viertelfinale. „Schon witzig, unsere Offensivreihe vergibt Chancen ohne Ende und mit Patrick macht ein Verteidiger das Tor“, freute sich Coach Stoll über den Coup des Verteidigers.

Auch Malchows Liga-Rivale SV Waren 09 mischt weiter im Landespokal mit – dank eines 3:0-(2:0)-Erfolgs beim West-Landesligisten SpVgg Cambs-Leezen Traktor. Wie erwartet erforderte die Partie vor 230 Zuschauern vor allem Geduld von den Gästen. „Die standen hinten sehr eng, hatten eine schlagkräftige Abwehr. So ein Bollwerk muss man dann erst mal knacken“, schilderte Warens Co-Trainer Holger Huhs seine Eindrücke.

Vor der Pause belohnten sich die Müritz-Kicker dann gleich doppelt. Zunächst bewies Stürmer Tobias Täge einmal mehr seinen Torriecher und köpfte einen Abpraller in die Maschen (36.). Dann legte Stefan Voß mit einem 25-Meter-Freistoß der Marke „Traumtor“ nach (41.) und die Messen waren schon vor der Pause gesungen. „Das war natürlich ein idealer Zeitpunkt und wie ein Genickschlag für Cambs-Leezen“, sagte Holger Huhs. Zumal kurz nach dem Seitenwechsel Joker Hannes Jähnke auf 0:3 erhöhte (48.). Huhs weiter: „Jetzt fängt das Pokalgeschäft erst richtig an, jetzt geht es um die Wurst."

 

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