Müritz Matchrace:

Segel-Action zum Anfassen

Kaum irgendwo kann man Segelsport so hautnah miterleben wie beim Audi Müritz Matchrace. Dies galt auch für die 7. Auflage, bei der einmal mehr Lokalmatadore wie Michael Ludwig oder Heino Leja hohe Wellen schlugen. Und eine Premiere erwies sich als Volltreffer.

Müritz-Experten im direkten Duell: Matchrace-Altmeister Heino Leja aus Röbel und seine Crew (l.) kämpfen mit Frank Prehn aus Waren und seinem Team um Platz fünf in der Endabrechnung.
Florian Ferber Müritz-Experten im direkten Duell: Matchrace-Altmeister Heino Leja aus Röbel und seine Crew (l.) kämpfen mit Frank Prehn aus Waren und seinem Team um Platz fünf in der Endabrechnung.

Top-Wetter, begeisterte Zuschauer und Teilnehmer sowie eine gelungene Premiere: Das 7. Audi Müritz Matchrace bot in diesem Jahr einmal mehr Segelsport der Extraklasse im und um den Stadthafen. „Wir hatten optimale äußere Bedingungen und haben viel Lob von den Vereinen bekommen“, freute sich Steffen Kerfers aus dem Organisationsteam der Segelszene Müritz.

Neu in diesem Jahr, und ebenfalls ein voller Erfolg, war die 1. Mecklenburg-Vorpommern-Meisterschaft der Segelvereine. „Wir haben uns dabei von der Segelbundesliga inspirieren lassen. Das war eine in Deutschland einmalige Veranstaltung, die nach einer Wiederholung schreit“, so Steffen Kerfers.

Am Ende durfte sich der Akademische Segelverein Warnemünde vor dem Yachtclub Wiek und dem Segelverein Hohen Viecheln als erster Sieger feiern lassen. Immerhin: Bei der starken Konkurrenz reichte es für den Röbeler Seglerverein „Müritz“ für Rang vier.

Meisterlich ging es auch in den Boot-gegen-Boot-Wettfahrten beim Kampf um die beste Crew der Mecklenburgischen Oberseen zu. Elf lokale Segelgrößen waren mit ihren Teams am Start – unter der bewährten Aufsicht vom Mann mit Signalfahne und Tröte: Wettfahrtleiter Ingo Köhn. So lieferten sich der mehrfache Matchrace-Sieger Heino Leja vom Röbler Seglerverein und Frank Prehn aus Waren, Gewinner des Blauen Bandes der Müritz im 20er Jollenkreuzer, ein packendes Duell um Endplatz fünf. Den sicherte sich Pirat Leja.

Dass auch das weibliche Geschlecht in Sachen Segeln mithalten kann, bewies Heike Ahrent in den ersten Fahrten. Im Kampf um Rang sieben hatte sie dann gegen Guido Ecks das Nachsehen. Nach spannenden Wendemanövern zwischen Luv- und Lee-Marken  kam Vorjahresgewinner Michael Ludwig vom Röbeler Seglerverein mit den Bedingungen am besten zurecht und holte sich den Gesamtsieg. Es folgten Klaus Fischer (Röbel) und Matthias Ott (Segelkameradschaft Waren).

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