Fußball-Oberliga:

Spannendes Flutlicht-Derby bleibt ohne Sieger

Der Malchower SV 90 als Gastgeber trennte sich am Freitagabend auf dem Waldsportplatz vom 1. FC Neubrandenburg mit einem Unentschieden.

Mit „Begleitschutz“ einiger Malchower Nachwuchskicker liefen am Freitagabend die Oberliga-Fußballer des FC Neubrandenburg (in gelb/blauer Spielkleidung) und des Malchower SV 90 (in weißer Kluft) zum großen Derby auf dem Waldsportplatz auf.
Jens-Uwe Wegner Mit „Begleitschutz“ einiger Malchower Nachwuchskicker liefen am Freitagabend die Oberliga-Fußballer des FC Neubrandenburg (in gelb/blauer Spielkleidung) und des Malchower SV 90 (in weißer Kluft) zum großen Derby auf dem Waldsportplatz auf.

Rechtzeitig zum Beginn des Derbys in der Fußball-Oberliga zwischen dem Malchower SV 90 und dem 1.FC Neubrandenburg hörte am Freitagabend der nicht angekündigte Regen auf, so dass die Teams, angeführt von Schiedsrichter Jan Scheller und einer Eskorte von kleinen Malchower Nachwuchskickern, trockenen Fußes den Waldsportplatz entern konnten.

Der Malchower SV 90 machte sofort Druck und drängte die Neubrandenburger in die eigene Hälfte. Nach einer kurz gespielten Ecke von rechts landete der Ball bei Evangelos Skraparas, der das Leder zum 1:0 in den Gäste-Kasten unterbrachte (9.). Nur eine Minute später hatte Skraparas wieder eine Riesenchance, als der rausgeeilte Torwart schon geschlagen schien, der Ball jedoch an das rechte Außennetz klatschte.

Der MSV machte weiter Druck. Umso überraschender kamen die Neubrandenburger nach einem Freistoß durch ein Kopfballtor von Christoph Fischer zum 1:1-Ausgleich (18.).

Dennoch blieb Malchow am Drücker. Alexander Fogel versuchte es mit einem Fernschuss, der nur knapp am linken Pfosten vorbei ging (25.).

Erfolgreicher waren jetzt die Viertorestädter, die durch einen Kopfball von Toni Schmidt mit 1:2 in Führung gingen (34.). Doch noch vor der Pause glich Malchow nach einem Freistoß von Essama Etogo zum 2:2 (42.) aus. Malchows Trainer Christopher Stoll haderte mit den vielen vergebenen Chancen: „Das Remis fühlt sich bitterer als eine Niederlage an. Wir hatten gefühlt 90 Prozent Ballbesitz und haben Neubrandenburg völlig unter Druck gesetzt. Mehr als die zwei Standards hatte Neubrandenburg nicht, die aber hatten ihnen für das Remis gereicht“, sagte Christopher Stoll.

Malchow: Paul-Friedrich Kornfeld - Georg Schumski, Argim Redzovic, Patrick Häntschke, Philip Sibrins, Gordon Grotkopp, Alexander Fogel, Damir Grgic, Muadi Ngonge, Evangelos Skraparas (72.Rakowski), Essama Etogo

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