Modellboot-Segeln:

Tönt das Nebelhorn zum Auftakt vom Glühwein-Cup?

Die Modellsegelboote werden jetzt wieder die einzigen auf der Müritz sein. Falls die Fernsteuerung versagt, muss aber auch das Schlauchboot ran.

Das Warener Stadthafenbecken wird am Sonntag wieder zum Regattagelände für die Modellsegelboote.
Jens-Uwe Wegner Das Warener Stadthafenbecken wird am Sonntag wieder zum Regattagelände für die Modellsegelboote.

Am Sonntag ist es endlich soweit. Dann beginnt um 13 Uhr am Stadthafen von Waren die seit langem erwartete Glühwein-Cup-Saison 2013 / 2014 für „die härtesten Segler im Norden“. So sieht es zumindest der Erfinder und Cheforganisator des etwas anderen Wettbewerbes,  Steffen Kerfers. Da gehen nämlich nicht wie gewohnt die großen Segelboote an den Start, sondern kleine Modellsegelboote, die auch keine Temperaturen unter Null scheuen.

Die müssen aber ferngesteuert mit demselben Geschick und derselben Regelkunde gelenkt werden. Als „Spielzeug“ taugen die Minisegler schon wegen der satten Anschaffungskosten inklusive Funkausstattung nicht.  Das Team der Segelszene Müritz hofft auf eine ähnlich gute Teilnehmer wie in den Jahren zuvor. Der erste Start ist für 13.15 Uhr geplant. Folgende Bootsklassen sind zugelassen:  AC 60 / AC 60 Open / Victoria / Phönix 870 - Morcze 870 ( Unternehmer Cup ) und IOM. Das Startgeld für Teilnehmer beträgt 3 Euro inclusive eines Glühweingetränkes. Zuschauer sind herzlich willkommen. Für sie ist das Vergnügen kostenlos. „Mitzubringen sind gute Laune, gute Daumenmotorik, Regelfestigkeit und eine kräftige Stimme, um Kollisionen zu vermeiden“, sagte Steffen Kerfers.

Die braucht man eventuell auch dann, wenn es wieder so nebelig wird wie Mitte dieser Woche, denn ein Nebelhorn besitzen die Minisegler nicht.

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