Lokalmatador beim Knabenturnier:

Diese Fußballer wollen Neubrandenburg stolz machen

Ein guter Jahrgang: Der 1. FC Neubrandenburg 04 schickt eine Mannschaft zum 50. Fußball-Knabenturnier des Nordkurier, die in dieser Saison bislang alle Pflichtspiele gewonnen hat.

Trainer Matthias Hiller (Mitte) hofft, dass seine „teuflischen Bengels“, die D-Junioren-Fußballern vom 1. FC Neubrandenburg 04, vor der riesigen Zuschauerkulisse die Nerven behalten.
Roland Gutsch Trainer Matthias Hiller (Mitte) hofft, dass seine „teuflischen Bengels“, die D-Junioren-Fußballern vom 1. FC Neubrandenburg 04, vor der riesigen Zuschauerkulisse die Nerven behalten.

„Das is ’n richtig Guter“, heißt es, wenn das Fach-Gespräch auf diesen Fußball-Jahrgang kommt. Gemeinte 2003er stehen bei Insidern des hiesigen Kicker-Nachwuchses schon länger unter spezieller Beobachtung – und hoch im Kurs. „Die haben schon als ganz kleine Bengels wie die Teufel gespielt“, heißt es.

Mittlerweile sind bewusste „Teufelchen“ zu echten Knabenturnier-Kandidaten herangewachsen. Am 9. Januar 2016 wollen die D-Junioren vom 1. FC Neubrandenburg 04 beim traditionsreichen Nordkurier-Event im Jahnsportforum beweisen, dass ihnen die Aufmerksamkeit in der Vergangenheit zurecht zuteil geworden ist. Womöglich gelingt es den Lokalmatadoren beim Jubiläum – es steht die 50. Knabenturnier-Auflage an –, mal wieder in höheren Regionen zu landen.

Gegen Porto, Hansa, Bremen und Hoffenheim

„Wir werden gucken, was am Ende herausspringt“, lässt sich Matthias Hiller, seit dem Sommer Trainer der Mannschaft, nicht auf einen Ziel-Platz festnageln. „Immerhin spielen wir gegen die größten Talente aus Deutschland und sogar gegen internationale Teams.“

In der Staffel II bekommen sie es mit dem FC Porto, dem FC Augsburg, Hansa Rostock, Werder Bremen, Bayer Leverkusen und dem aktuellen Pokalverteidiger TSG Hoffenheim zu tun. „Eine anspruchsvolle und ausgeglichene Staffel. Ich bin gerade dabei, per Internet-Recherche so viel wie möglich über die Gegner herauszukriegen“, erzählt der Coach, der vor einem halben Jahr vom
SV Burg Stargard zum FCN gewechselt ist.

Spielmacher fehlt wegen eines Kreuzbandrisses

In der Verbandsliga, der höchsten Spielklasse von Mecklenburg-Vorpommern, haben die Viertorestädter in dieser Saison bislang gewonnen, was es zu gewinnen gab. Der Herbstmeister-Titel – mit einem Riesenvorsprung auf den Tabellenzweiten TSG Neustrelitz – ist schon lange fix, der Einzug in die Meisterrunde sowieso. Am Sonnabend will man mit einem Sieg beim FC Hansa Rostock/U12 ins Landespokal-Viertelfinale einziehen.

Grob hat Hiller seinen Kader für die große Fußball-Messe im Jahnsportforum schon im Kopf. Verletzungspech hatte Spielmacher Jonas Grundtmann, der in der Punkte-Partie gegen den FC Hansa ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss erlitt und nun bei dem Top-Ereignis unterm Dach fehlen wird. „Das tut uns total leid für Jonas, wir werden auch für ihn spielen“, verspricht Matthias Hiller.

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