Fußball:

FCN-II-Remis und Friedländer Sieg

Fußball-Verbandsliga: Während der TSV Friedland in Malchin siegt, gibt es für den 1. FC Neubrandenburg 04 II ein Heim-2:2 gegen den Greifswalder SV.

Die Friedländer Mannschaft kehrte aus Malchin mit den drei Sieg-Zählern heim.
Florian Ferber Die Friedländer Mannschaft kehrte aus Malchin mit den drei Sieg-Zählern heim.

Weiter ohne Saisonsieg ist der 1. FC Neubrandenburg 04 II in der Fußball-Verbandsliga geblieben. Trotz einer 2:0-Führung zur Pause kam die Mannschaft von Trainer Wilfried Aepinus im Heimspiel gegen den Greifswalder SV 04 über ein 2:2-Unentschieden nicht hinaus.

„Ich habe in der Pause mehrfach erwähnt, dass wir das Ding noch nicht gewonnen haben. Und was passiert dann: Die Jungs gehen auf den Platz und spielen Schlafwagenfußball. Zwei Gegentreffer in drei Minuten haben alles kaputt gemacht“, ärgerte sich Aepinus.Im ersten Durchgang stand die FCN-II-Abwehr sicher. Auch die schnellen Gegenstöße des Gastgebers schmeckten den Greifswaldern, die in der Defensive zu Fehlern gezwungen wurden, überhaupt nicht.

Vom Allerfeinsten war die 1:0-Führung durch Tony Engel. In der 11. Minute knallte der Innenverteidiger einen direkten Freistoß aus 25 Metern genau in den Torwinkel. Als dann Felix Bollow, von Florian Lang über die linke Seite auf die Reise geschickt, mit einem gekonnten Heber zum 2:0 (34.) getroffen hatte, waren alle im „siebten Himmel“.

In Abschnitt zwei waren beim Hausherrn allerdings alle guten Vorsätze wie weggeblasen. Innerhalb von 180 Sekunden brachte Tom Fraus (53., 56.) mit seinen beiden Gegentreffern die Club-Elf auf den Boden der Tatsachen zurück. Glück noch für den FCN II, als André Gellentin in der 81. Minute nur den Pfosten traf.

„Kein schöner Sieg.“ „Ein bisschen Not gegen Elend.“ In seinen Aussagen nach dem Schlusspfiff wusste Heinz Dahms, Trainer von Fußball-Verbandsligist TSV Friedland 1814, den 3:2 (2:2)-Auswärtssieg beim FSV 1919 Malchin realistisch einzuordnen. „Es war ein sehr aufregendes Spiel. Aber am Ende haben wir etwas mehr Willen gezeigt“, gab ein relaxter Coach mit Normalpuls zu Protokoll.

Das sah während der Partie oft anders aus. Vor allem in der ersten Halbzeit stand der Vulkan an der Seitenlinie des Öfteren kurz vor der Explosion. Denn seine Mannen, inklusive Torwart Stefan Metelmann, gaben bei den Malchiner Gegentoren keine glücklichen Figuren ab. Beim 1:0 durch Hannes Jähnke (9. Minute) herrschten kollektive Verwirrung und Lethargie im TSV-Strafraum, und der Schuss zum 2:2-Ausgleich (24.), wiederum von Jähnke, schien ebenfalls nicht unhaltbar.

Immerhin: Auf den frühen Rückstand fanden die Gäste vor 120 Zuschauern die passende Antwort. Denis Schmidt per Strafstoß (19.) – Christoph Zerwinski war zuvor gelegt worden – und Robert Linse (23.) drehten das Spiel kurzfristig.

Die zweiten 45 Minuten entsprachen dann weitgehend dem Tabellenstand beider Teams. David Kühn, der den Ball aus einiger Entfernung an Malchin-Keeper Steven Schwartz vorbei ins Tor murmelte (67.), bescherte den Gästen den zweiten „Dreier“ der Saison – und den Platzherren eine handfeste Krise.

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