Hallenfußball:

Friedland dominiert in der Schmeling-Halle

Beim traditionellen Hallenkick in Strasburg setzt sich Favorit TSV Friedland durch. Gut 250 Zuschauer verfolgen die Spiele in der Max-Schmeling-Halle.

Friedlands Torjäger Denis Schmidt wird gleich von drei Schönowern bedrängt.
Thomas Krause Friedlands Torjäger Denis Schmidt wird gleich von drei Schönowern bedrängt.

Gelungener Start ins neue Jahr für die Fußballer des TSV Friedland: Der Verbandsligist gewann am Wochenende das 35. Neujahrsturnier der Stadt Strasburg.

Im Finale setzte sich die Mannschaft um Stürmer Denis Schmidt, der mit zehn Treffern bester Turniertorschütze wurde, gegen den brandenburgischen Landesklasse-Vertreter Schönower SV mit 3:1 durch und eroberte sich damit den Pokal des Bürgermeisters.

Die Turnierteilnahme in der Uckermark spielte eigentlich in den Winterplanungen von Trainer Heinz Dahms keine Rolle, doch die Mannschaft wollte unbedingt dabei sein, um Torwart Tilo Mülling, der im Sommer von Strasburg nach Friedland gewechselt war, eine Freude zu bereiten. „Die Jungs haben das dann unter sich geregelt“, sagte Dahms. Die Friedländer waren in der Vorrundenstaffel B mit einem mageren 2:2 gegen Außenseiter Schönow ins Turnier gestartet, fegten dann aber Traktor Wilsickow (6:3) und den SV Chemnitz (7:0) vom Parkett. Im Halbfinale setzte sich der TSV schließlich gegen Gastgeber FC Einheit Strasburg mit 2:0 durch.

Einheit Strasburg stellt den besten Turnier-Torwart

In der Vorrundengruppe A hatten sich Verbandsligist und Vorjahresfinalist VFC Anklam sowie Strasburg die beiden Plätze für die K.O.-Runde gesichert. Die Anklamer scheiterten dann aber in der zweiten Halbfinalpartie überraschend gegen Schönow mit 2:3, eroberten sich anschließend jedoch mit einem 3:0 gegen die Hausherren wenigstens Platz drei. Kleiner Trost für den FCE: Mit Martin Nikolai stellte Strasburg den besten Torhüter des Neujahrsturniers. FCE-Trainer René Schilling war vor allem glücklich, dass Krzystof Kornak nach einem Jahr Verletzungspause ein erfolgreiches Comeback feierte. Der polnische Stürmer in Strasburger Diensten schoss beim 3:2 zum Turnierauftakt gegen den VFC Anklam auch gleich den ersten Treffer. Die Auszeichnung zum „Besten Spieler des Turniers“ erhielt Woitek Szczupakiewicz vom Schönower SV.

Pokalverteidiger SC Victoria Templin blieb diesmal nur Platz fünf nach einem 6:2-Sieg im Platzierungsspiel gegen den SV Chemnitz. Platz sieben ging an Landesligist FSV Rot-Weiß Prenzlau, der Kreisligist Traktor Wilsickow mit 6:2 besiegte. Insgesamt gut 230 Zuschauer verfolgten die teilweise ansehnlichen und spannenden Begegnungen auf dem Parkett der Max-Schmeling-Halle.

„Wir sind sehr zufrieden“, sagte Einheit-Vorstandsmitglied Tom Wasserstrahl. Auch nicht alltäglich: Die Eröffnung des traditionellen Strasburger Budenzaubers sowie die Ehrungen der Sieger und Platzierten nahm Bürgermeister Norbert Raulin persönlich vor.

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