Fußball:

Heißes "Revierderby" erwartet

Kellerkick: In der Fußball-Verbandsliga ist der 1. FC Neubrandenburg II als Tabellen-Drittletzter zu Gast beim TSV Friedland, der noch ohne Punkt ist.

Der 1. FCN 04 - hier im Spiel gegen den FC Anker Wismar - peilt morgen wie Gastgeber TSV Friedland 1814 einen "Dreier" an.
Roland Gutsch Der 1. FCN 04 - hier im Spiel gegen den FC Anker Wismar - peilt morgen wie Gastgeber TSV Friedland 1814 einen "Dreier" an.

Das Gute: Den Fans der Fußball-Verbandsliga wird ein echtes „Revierderby“ geboten. Das Schlechte: Es handelt sich um das Duell zweier übel tief im Tabellenkeller steckender Teams. Das Gute: Die Punkte bleiben in der Heimat.

„Damit überwiegt das Gute, es wird auf jeden Fall etwas Zählbares geben – für einen oder für beide“, hat Wilfried Aepinus, Trainer vom 1. FC Neubrandenburg 04 II, den Spaß nicht verloren. Die FCN-Zweite ist als Tabellen-Drittletzte am Sonnabend (14 Uhr) zu Gast beim Nachbarn TSV Friedland 1814, der noch vollkommen punktfrei den vorletzten Rang ziert.Aepinus macht unmissverständlich klar: „Für uns geht es nur um den Sieg, um nichts anderes.“ Und weil seine Schützlinge der gleichen Meinung sind, hat er diesmal auch keinen komplizierten Job zu erledigen. „Es ist ein Derby, es geht um den Klassenerhalt. Die Trainer und einige Spieler beider Teams sind bestens miteinander bekannt. Ich muss meine Jungs also nicht großartig motivieren. Die sind motiviert. Meine Ansprache wird kurz ausfallen.“

Die 0:4-Angelegenheit vom vergangenen Wochenende sei „schnell abgehakt“ worden, so der FCN-II-Coach. Anker Wismar gehört nicht zu den Gegnern, mit denen man sich auf Augenhöhe sieht. „Friedland schon. Das wird ein heißes Derby.“ Weil parallel die FCN-Oberliga-Erste in Neubrandenburg gegen den BSV Hürtürkel spielt, kann Wilfried Aepinus nicht mit „Zusatzkräften“ planen. Er verspricht dennoch, ein schlagkräftiges Team auf den Hagedorn zu schicken. Lange fehlen wird ihm allerdings Andreas Schröder, der sich im Wismar-Kick eine böse Knieverletzung zugezogen hat.

Für Friedland-Trainer Heinz Dahms, einst wie sein „Co“ Jens Harbarg beim1. FCN 04 II, ist die Partie „eine emotionale Sache. Ob Spieler oder Trainer, wir kennen uns alle und pflegen einen guten Kontakt zu den Neubrandenburgern. Keiner gönnt dem anderen den Abstieg“. Dass die sportliche Situation beiderseits angespannt ist, macht die Vorgaben eindeutig: „Wir wollen siegen, die wollen siegen. Ein Unentschieden hilft keinem richtig weiter.“

Dahms: „Wenn das Sprichwort stimmt, dass man gestärkt aus Niederlagen hervorgeht, müssten wir ja mit einem Dreier dran sein.“ Der Neuling hat fünf Pleiten am Stück hinter sich, zuletzt ein 2:3 beim SV Pastow. Wackelkandidaten für die morgige Partie sind im TSV-Kader Felix Pucknat (Knieverletzung) und Felix Voigt (Job).

 

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