:

SCN-Volleyballerinnen am hohen Netz hochemotional

Frauen-Verbandsliga: Die Neubrandenburgerinnen machen den Heim-Spieltag zu einer packenden Angelegenheit.

Im Spiel gegen den MSV Pampow fuhren die SCN-Frauen die Siegzähler ein.
Roland Gutsch Im Spiel gegen den MSV Pampow fuhren die SCN-Frauen die Siegzähler ein.

Volleyball-Emotionen pur hat die Heim-Dreierrunde der Verbandsliga-Volleyballerinnen des SC Neubrandenburg geboten: In der Partie gegen den Tabellenvierten MSV Pampow fuhr das fünftplatzierte Team von Trainer Torsten Sykora einen glatten 3:0 (25:21, 25:16, 25:21)-Sieg ein. Es folgte die denkwürdige Partie gegen Neu-Spitzenreiter SV Warnemünde II, in der die Gastgeberinnen mit 2:3 (13:25, 25:15, 25:18, 12:25, 7:15) unterlagen. Zuvor hatte die Hansestädter Spitzenmannschaft bereits 3:2 gegen den MSV Pampow gewonnen. Ein langer Volleyball-Tag.

Trainer Sykora: „Die Fans haben tolle Spiele unserer Damen gesehen. Alle haben über weite Strecken mit Begeisterung und Einsatz gespielt. Starke Teamleistung! Das knappe 2:3 gegen den Tabellenführer ist beachtlich.“

Das Hinspiel gegen die jungen Pampowerinnen hatte der SCN noch 2:3 verloren. Diesmal drehte man den Spieß um. Die zwei Siegzähler halfen, sich im Tabellenmittelfeld zu etablieren. Keiner der drei Sätze war wirklich in Gefahr. Nur zu Beginn des dritten Abschnitts wackelten die Neubrandenburgerinnen etwas.

Die Begegnung mit den Warnemünder Frauen begann das Sykora-Team allerdings nervös. Der erste Satz ging in die Binsen, im zweiten und im dritten lief es dann ganz anders. Die Annahmen waren sicher, die Offensivaktionen klappten. Bei Mittelblockerin Maxi Stenschke blieb so mancher Ball hängen, Nora Neuthe und Marlen Fröhlich brachten ihre Angriffe gekonnt durch. Die junge Frauke Offer versprühte Spielfreude. Die beiden Satz-Siege machten Mut. Im vierten Durchgang hatten dann wieder die Gäste das Glück auf ihrer Seite, sodass der Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Hier waren die Viertorestädterinnen jedoch völlig von der Rolle und mussten sich geschlagen geben. Wenigstens bekam man einen Punkt für den großartigen Kampf.