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Starker Heimauftritt vom TSV Friedland

Fußball-Verbandsliga: Mit einem klaren Erfolg gegen den FSV Bentwisch haben Friedlands Kicker Anschluss ans untere Tabellen-Mittelfeld gefunden.

Matthias Kroll erzielte zwei der drei Friedländer Treffer.
Eckard Berndt Matthias Kroll erzielte zwei der drei Friedländer Treffer.

Alles wieder im Lot beim TSV Friedland 1814. Durch einen klaren 3:0 (2:0)-Heimsieg über den FSV Bentwisch haben die Verbandsliga-Fußballer von Trainer Heinz Dahms am 12. Spieltag Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld gefunden und sich somit aus der Abstiegszone verabschiedet. Nach der peinlichen 1:5-Schlappe beim Rostocker FC ein ansehnlicher Auftritt der TSV-Elf.

„Große Erleichterung bei meiner Mannschaft. Wir mussten dieses Spiel unbedingt gewinnen, um nicht ganz unten reinzurutschen. Das ist uns gut gelungen. Von der ersten Minute an haben wir den Gegner unter Druck gesetzt. Auch mit den Windverhältnissen hatten wir keinerlei Probleme“, fasste Dahms die Partie zusammen.

Schon in den ersten zehn Minuten deutete der Gastgeber an, wer Chef auf dem Platz sein würde. Denis Schmidt (6. Minute), Alexander Bielesch (8.) und David Kühn (9.) hatten gute Möglichkeiten, den Randrostockern frühzeitig den Zahn zu ziehen. Als der Gegner, der über weite Strecken enttäuschte, versuchte, besser ins Spiel zu kommen, stachen die TSV-Spitzen zu. Nach einem Flankenlauf von Kühn – Bielesch ließ der Kugel am Elfmeterpunkt absichtlich freien Lauf – wuchtete der heranstürmende Matthias Kroll den Ball unhaltbar ins FSV-Netz (34.). Denis Schmidt sorgte mit Treffer Nummer zwei schon für eine gewisse Vorentscheidung (37.).

Auch im zweiten Abschnitt brachten die Bentwischer, die sich zwei Rote Karten „verdienten“ (58., 77.) im Vorwärtsgang nicht viel auf die Reihe. Die Friedländer kontrollierten mit einem gut aufgelegten Thilo Mülling im TSV-Gehäuse die Begegnung, ohne jedoch die Offensive zu vernachlässigen.

Ein Auge für den „tödlichen“ Pass zeigte dann Denis Schmidt. Steil schickte er Kroll auf die Reise. Der umkurvte FSV-Schlussmann Eric Lange und legte seelenruhig zum 3:0-Endstand (77.) ein.

„Mit unseren Kontern hätten wir den Vorsprung noch höher schrauben können. Die Außenspieler Tino Becker und Martin Krüger haben überragend agiert. Ich hatte in keiner Phase des Spiels das Gefühl, dass wir das Ding noch aus der Hand geben“, meinte Trainer Dahms.