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Starkes SCN-Team am Start

Volleyball-Verbandsliga: Die verstärkte Neubrandenburger Frauen-Mannschaft beginnt mit einer Heim-Dreierrunde die Saison.

In der vorigen Spielzeit kämpften die SCN-Volleyballerinnen gegen den Abstieg. Nun soll es besser laufen.
Roland Gutsch In der vorigen Spielzeit kämpften die SCN-Volleyballerinnen gegen den Abstieg. Nun soll es besser laufen.

„Wir haben uns ein starkes Team zusammengefummelt“, strahlt Torsten Sykora, Trainer der Verbandsliga-Volleyballerinnen vom SC Neubrandenburg, vor dem Saisonbeginn einiges an Zuversicht aus. „Das ist auf jeden Fall ein besserer Kader als in der vergangenen Spielzeit, qualitativ und in der Breite.“ Am Sonntag ist scharfer Start – gleich mit einer Heim-Dreierrunde in der Viertorestädter Sporthalle Ost 1. Um 9 Uhr stehen sich zunächst die Gäste-Teams Einheit Ueckermünde und Doberaner SV gegenüber. Gegen 11.30 Uhr spielen die SCN-Frauen gegen den Aufsteiger vom Haff und danach gegen die Doberanerinnen.Torsten Sykora: „Wir haben uns – zumal zum Auftakt und vor unseren Fans – zwei Siege vorgenommen.“ Und in der gesamten Serie wolle man „im vorderen Feld“ der höchsten MV-Spielklasse mitmischen. Vom Regionalliga-Aufstieg spricht der Coach allerdings ungern. „Klappt das damit dann nicht, sieht es schlecht aus, wenn man vorher eine große Klappe gehabt hatte.“

Die vor wenigen Monaten vereinbarte Kooperation mit dem PSV Neustrelitz hilft bei der Kader-Kräftigung. Neben den Stammkräften steht mit Julia Havemann, Jennifer Rietz, Karoline Glawe und Rea Kolletzki nun auch ein Quartett aus der Nachbarstadt zur Verfügung. Zum SCN-Aufgebot zählen gleichfalls einige Nachwuchs-Volleyballerinnen aus dem eigenen Verein und Inge Schmidt aus Greifswald, die es beruflich nach Neubrandenburg verschlagen hat.

Der Club meldete eine 16-köpfige Truppe an den Volleyball-Landesverband. Kein Vergleich zum Vorjahr, als man lange gegen den Abstieg ankämpfte und in der Endabrechnung den 9. Rang belegte. Diesmal soll es besser abgehen. Seit Mitte August läuft das Team-Training, Vergleiche mit Bundesliga-Spielerinnen vom Schweriner SC und dem gutklassigen Feld beim Verbandspokal gaben Anlass für Optimismus.