Fußball-Verbandsliga:

Torjäger Denis Schmidt fast im Alleingang

In der Fußball-Verbandsliga hat der TSV Friedland gleich mit 9:0 gegen Roggendorf gewonnen. Denis Schmidt schießt gleich sechs Treffer.

Die Neubrandenburger (weiß) verloren in Waren glatt mit 0:4.
Jens-Uwe Wegner Die Neubrandenburger (weiß) verloren in Waren glatt mit 0:4.

Mächtig aufpoliert hat Fußball-Verbandsligist TSV Friedland sein Torverhältnis. Am8. Spieltag setzte sich der Aufsteiger auf eigenem Platz gegen Schlusslicht SG Roggendorf mühelos mit 9:0 durch.

Mann des Tages war Torjäger Denis Schmidt, der allein sechs Treffer markierte, darunter einen lupenreinen Hattrick (22., 30., 31, 42., 48., 65. Min.). Den Rest steuerten vor 200 begeisterten Fans Matthias Kroll (49.), Alexander Bielesch (79.) und Kapitän Thomas Stiller (89.) bei.

„Die erste Hälfte war das Beste, was ich in dieser Saison von meiner Truppe gesehen habe. Ich kann nur sagen, das war eindrucksvoll“, erklärte TSV-Trainer Heinz Dahms. Gegen total überforderte Roggendorfer zeigte der TSV in den ersten 45 Minuten Angriffsfußball vom Feinsten. Auch nach dem Wechsel lief das Friedländer Spiel auf Hochtouren. „Solche Auftritte wünsche ich mir auch für die Zukunft“, sagte Dahms.

Nichts zu holen gab es indes für den 1. FC Neubrandenburg II, der beim SV Waren erneut mit einer Rumpfelf antrat und mit 0:4 verlor. Bei Dauerregen und schwierigen Rasenbedingungen stand es bereits zur Pause 2:0 für die Müritzstädter, die jetzt Tabellenführer sind.

Adrian Rakowski (22.) und Guido Timper (31.) hatten getroffen. Zehn Minuten vor dem Ende erhöhte Tobias Täge auf 3:0. Drei Minuten später stellte der Torjäger per Kopf den 4:0-Endstand her. Für Neubrandenburgs Trainer Wilfried Aepinus ging Warens Sieg klar in Ordnung. „Wir haben kein eigenes Spiel aufziehen können und den Warener Spielmacher Guido Timper nicht in den Griff bekommen."

Warens Trainer Stefan Karow gab sich hingegen selbstkritisch. „Ehrlich gesagt bin ich nicht ganz zufrieden mit unserem Spiel, denn das war heute nicht das, was wir können. Es war klar, dass es schwer wird, weil alle gegen Neubrandenburg einen klaren Sieg erwarteten und es zum Anfang an Konzentration bei den Jungs fehlte“, sagte der Trainer.

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