Fußball:

TSV-Elf will keck werden

Fußball-Verbandsliga: Die Friedländer empfangen das Top-Team aus Sievershagen.Die FCN-Zweite hofft auf einen Zähler im Gastspiel beim FSV Bentwisch.

In Bentwisch gefordert: Die FCN-II-Kicker um Konstantin Grimmig (vorn).
Eckard Berndt In Bentwisch gefordert: Die FCN-II-Kicker um Konstantin Grimmig (vorn).

Eine mega-harte Heimpartie steht am Sonnabend (14 Uhr) dem TSV Friedland 1814 in der Fußball-Verbandsliga bevor. Prekäre Situation: Nach drei Niederlagen zum Saisonstart hat es die Aufsteiger-Mannschaft von Trainer Heinz Dahms nun ausgerechnet mit Vorjahresmeister Sievershäger SV zu tun. Wer Außenseiter ist, wer Favorit – keine Frage. Dennoch muss beim TSV 1814 endlich Zählbares her.

Coach Dahms lässt der Name „Sievershagen“ nicht in Ehrfurcht erstarren. Der baut auf seine Truppe: „Die Lernphase ist vorbei. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Ich mache mir aber auch nichts vor, der Gegner ist uns auf jeder Position überlegen. Bei uns ist Teamgeist gefragt, damit kann man bekanntlich Unmögliches möglich machen.“Schon ein Punktgewinn wäre aus TSV-Sicht eine Riesensache. Mit Angreifer Denis Schmidt und Schlussmann Stefan Metelmann fehlen den Friedländern allerdings zwei wichtige Stützen. Während Schmidt sich weiter mit einer hartnäckigen Verletzung herumplagt, stellte sich bei dem Torwart und seiner Frau Nachwuchs ein. Töchterchen Marta ist zur Welt gekommen.Der Verbandsliga-Rivale 1. FC Neubrandenburg 04 II geht unterdessen morgen auf Reisen – zum FSV Bentwisch. Ein Gegner, mit dem die Viertorestädter auf Augenhöhe zu stehen scheinen. Die FCN-Zweite hat nach drei Spieltagen zwei Remis-Zähler auf der Habenseite, Bentwisch einen weniger.„Ich muss zusehen, überhaupt elf Mann zusammenzukriegen“, weist Club-Coach Wilfried Aepinus auf die angespannte Personalsituation hin. Mit Tony Engel (verletzt) und Denny Meincke (gesperrt) fällt die Stamm-Innenverteidigung aus. Ob Angreifer Mario Kusturin, der vor zwei Wochen die Rote Karte gezeigt bekam, wieder spielberechtigt ist, war gestern noch nicht klar. Es wäre schön, wenn wir zum ersten Mal in dieser Saison ein Spiel zu elft beenden könnten“, spielt Aepinus auf umstrittene Schiri-Entscheidungen an. Und: „Ein Punkt ist unser Ziel in Bentwisch.“