Kanu:

Edelmetall aus dem "Glammi" gefischt

Bei der Herbstregatta ist guter Kanu-Sport geboten worden. Gastgeber WSV Einheit Neustrelitz hat den 2. Platz in der Mannschaftswertung belegt.

160 Rennen gab es auf dem Glambecker See in Neustrelitz.
Matthias Schütt 160 Rennen gab es auf dem Glambecker See in Neustrelitz.

Zeitgleich mit den erfolgreichen Rennkanuten bei der Heim-Weltmeisterschaft in Duisburg feierten 350 Nachwuchssportler von 29 Vereinen aus Berlin, Brandenburg, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und aus Polen auf dem Glambecker See in Neustrelitz ihre Sieger bei der internationalen Herbstregatta. Bei der durch die Europäische Union geförderten Veranstaltung gingen rund 1000 Boote in 160 Rennen auf die 200-Meter-Sprintdistanz und auf den in Norddeutschland einmaligen Rundkurs über 1000 Meter.

„Damit war dies die größte Rennsportveranstaltung des Herbstes im Norden Deutschlands“, sagte Hans Ebeling von Gastgeber WSV Einheit Neustrelitz.

Der mit 47 Sportlern am stärksten vertretene Gastgeber WSV konnte dabei seine Spitzenposition im Nachwuchsbereich des Landes unterstreichen und hinter dem Leistungszentrum des SC Neubrandenburg den zweiten Rang in der Mannschaftswertung belegen. Mit 17 Gold-, neun Silber- und sieben Bronzemedaillen bestätigten die Neustrelitzer ihre gute Kanu-Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Mit der Unterstützung der Stadt Neustrelitz und vielen fleißigen Helfern gelang es einmal mehr, eine hervorragende Veranstaltung zu organisieren. Aus Polen waren dieses Mal Sportler aus drei Vereinen in der Residenzstadt dabei, um im freundschaftlichen Wettstreit mit den deutschen Kanuten die Kräfte zu messen.

Bekannte Kanu-Namen tauchten in den Startlisten in Neustrelitz auf: Auch der frühere Vierer-Weltmeister Paul Mittelstedt vom SCN bewies nach einer krankheitsbedingten Zwangspause auf dem „Glammi“ schon wieder seine Klasse und gewann seine Rennen klar. Maximilian Zenker, Nick Dörband, Til Zander, Christiane Hunger, Leonardt Felix und Alexander Mähs (alle SCN) nahmen ebenfalls erfolgreich an der Regatta teil und zeigten damit ihre Verbundenheit zu ihrem Neustrelitzer Heimatverein.

Erfolgreichster Starter vom WSV Einheit war der 13-jährige Kajakfahrer Veit Witthuhn, der fünf Mal Gold, eine Silber- und eine Bronzemedaille errang. Sein Zweierpartner Moritz König sowie Noah Rausch und Fritz Schramma im Vierer waren die Mitstreiter bei den Triumphen. Auch die Schülerinnen in dieser Altersklasse hatten mit Tabea Klein eine Mehrfachsiegerin. Fünf Mal konnte die WSV-Athletin die begehrten Goldmedaillen in Empfang nehmen. Im Zweier war Anne Klug die Partnerin und im Vierer, der ebenfalls Gold holte, saßen Noreen Junges und Anna Krajewski. Anna Krajewski gewann zudem im Einer Bronze über 200 Meter.

Edgar Bauer war das Trumpf-Ass bei den Neustrelitzer Canadierfahrern. Der Neustrelitzer gewann die Einer-Rennen über 200 und 1000 Meter sowie mit Richard Löffler auch beide Zweier gegen die Konkurrenz aus Polen, Schwerin und Malchin.

Bei den jüngsten Paddlern der Altersklasse 10 war Hannes Collier mit zwei Mal Gold und einmal Silber der erfolgreichste WSV-Kanute. Silber erkämpfte er mit Kevin Kley im Zweier über 200 Meter.

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