Fußball:

Erneute Ernüchterung bei der TSG II

Fußball-Landesliga Ost: Durch die Heimniederlage gegen den Penkuner SV hat die Neustrelitzer Mannschaft den Spitzenplatz verloren.

Ein nachdenklicher TSG-II-Coach André Schröder (vorn).
Matthias Schütt Ein nachdenklicher TSG-II-Coach André Schröder (vorn).

Autsch. Ihre erste Saisonniederlage musste am 11. Spieltag in der Fußball-Landesliga Ost die TSG Neustrelitz II hinnehmen. Im Heimkick gegen den Penkuner SV Rot-Weiß unterlag die Truppe von Coach André Schröder mit 0:1 (0:1). Den Siegtreffer für die Gäste-Elf von Trainer Mario Hopp besorgte Maciej Bednarek nach einer halben Stunde.

„Wir dürfen jetzt nicht in Panik verfallen und müssen in Ruhe weiterarbeiten“, sagte der TSG-II-Coach. Nach dem 0:0 gegen den FSV Mirow/Rechlin gab es nun eine weitere Ernüchterung für die Neustrelitzer. In der Tabelle sind sie auf Rang zwei abgerutscht – drei Punkte hinter Spitzenreiter Einheit Ueckermünde, der 4:2 bei Traktor Dargun gewann.

Die TSG-Zweite, mit fünf Akteuren aus dem Regionalliga-Kader verstärkt, hatte den besseren Start und durch Norman Richter und Collins Abiola Folarin Chancen zum Führungstreffer. Mit zunehmender Spieldauer konnten sich die Penkuner vom Druck des Gastgebers befreien und selbst einige gefährliche Angriffe spielen, begünstigt durch Fehler im TSG-II-Team. So kam es in der 30. Minute auch zum Gegentreffer. Im Spielaufbau verloren die Neustrelitzer den Ball, die Penkuner schalteten fix auf Angriff um, und eine Flanke in den Strafraum verwertete Maciej Bednarek per Kopf zum 1:0. Dies schockte die Hausherren sichtlich, die bis zur Pause nichts mehr auf die Reihe bekamen.

Zum zweiten Durchgang kamen die Neustrelitzer frisch motiviert, sie machten Druck. Daran hatten auch die eingewechselten Außenbahn-Kicker Chris Schiller und Dominik Czech Anteil. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff hatte Schiller den Ausgleichstreffer auf dem Fuß – Latte. Während die Neustrelitzer in der Offensive bemüht waren, konzentrierten sich die Penkuner auf kompakte Abwehrarbeit und gelegentliche Konter.

„Das hat der Gast schon sehr ordentlich gemacht“, sagte André Schröder. Die Neustrelitzer probierten zwar bis zum Ende alles, doch ein Treffer wollte einfach nicht fallen. „Wir werden die Woche über vernünftig arbeiten und Analyse betreiben“, so Schröder.

Am Sonnabend steht für die Residenzstädter dann das Spitzenspiel bei Tabellenführer Einheit Ueckermünde an. Gelegenheit, wieder in die Erfolsspur zurückzufinden.

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