Fußball:

Hart erkämpfter FSV-"Dreier"

Fußball-Landesliga Ost: Die Mirow/Rechliner Elf kehrt vom starken Neuling SV Jahn Neuenkirchen mit einem 1:0 heim. Bednarz schießt den Siegtreffer.

Mirow-Torschütze Christoph Bednarz (vorn) im Kopfball-Duell mit Jahn-Kapitän David Schewe (Mitte) und Alexander Woesner
Roland Gutsch Mirow-Torschütze Christoph Bednarz (vorn) im Kopfball-Duell mit Jahn-Kapitän David Schewe (Mitte) und Alexander Woesner

„Es war nicht einfach, hier zu bestehen“, sagte Danny Krokotsch, Trainer von Fußball-Landesligist FSV Mirow/Rechlin, nach dem 1:0 (1:0)-Sieg bei Neuling SV Jahn Neuenkirchen. Der Gastgeber hatte herzerfrischend aufgespielt und die Mirower zunächst in Verlegenheit gebracht. Dann aber bekam der FSV, der mit einem neuen 3-5-2-System begann, das Spiel etwas besser in den Griff. Erst recht, als Christoph Bednarz der Führungstreffer gelungen war (37. Minute). „Über die drei Punkte freue ich mich besonders, weil sie hart erkämpft sind“, so Krokotsch, dessen Team in dieser Saison noch ungeschlagen ist und nach zwei Siegen und zwei Remis den 6. Tabellenplatz einnimmt.

Die Mirow/Rechliner Gäste zeigten zunächst zu viel Respekt und überließen dem Gegner die Initiative. Zudem unterliefen der Abwehr diverse Fehler, sodass die Gegner zu einigen guten Torchancen kamen. Keeper Danny Jachtner parierte prächtig, Steve Boehnke kratzte einen Ball von der Torlinie. Der Kasten blieb sauber.

Mit zunehmender Spielzeit wurde die FSV-Truppe sicherer und kontergefährlich. Der Lohn: Roman Mietz schickte Bednarz mit einem langen Pass, und der überwand den entgegenstürzenden Jahn-Schlussmann Erik Baltz mit einem gekonnten Lupfer zum 1:0. Kurz darauf hatte Bednarz noch einen „Hochkaräter“ auf dem Fuß, die Kugel flog aber am langen Pfosten vorbei ins Aus.Zur 2. Halbzeit kam der Gastgeber mit neuem Elan aufs Feld und wollte die Sache drehen. Der FSV, nun auch mit dem bekannten 4-3-2-1-System defensiv stabiler, erwehrte sich erfolgreich des Neuenkirchener Dauerangriffs. Der Aufsteiger versuchte alles, um zu einem Treffer zu kommen. Doch mehr als ein Pfostentreffer sprang dabei nicht heraus. Zur Freude der Gäste.

Bemerkenswert: Trotz der Anspannung musste der gut agierende Referee Jörg Dräger (Gützkow) nur einmal die Gelbe Karte zücken – insgesamt eine faire Partie.

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