Baggern & Pritschen:

Packende Netz-Duelle mit Punkten belohnt

Im letzten Heimspiel der Saison ließen die Verbandsliga-Volleyballerinen des PSV Neustrelitz nichts anbrennen. In der Landesliga lief es dagegen nicht so rund. Während die PSV-Dritte scheiterte, kam die Zweite gar nicht erst zum Aufschlag.

Für die dritte PSV-Mannschaft um Trainer Lothar Kempf (Mitte) gab es im Duell gegen den ESV Turbine Greifswald nichts zu bestellen. Am Ende setzte es eine 1:3-Niederlage.
Matthias Schütt Für die dritte PSV-Mannschaft um Trainer Lothar Kempf (Mitte) gab es im Duell gegen den ESV Turbine Greifswald nichts zu bestellen. Am Ende setzte es eine 1:3-Niederlage.

Freud und Leid liegen oft dicht beieinander. Dies mussten auch die drei Volleyball-Damenteams des PSV Neustrelitz erleben. Während die erste Mannschaft in der Verbandsliga einen Sieg einfuhr, verlor die Dritte in der Landesliga ihr Spiel. Und die zweite Truppe konnte gar nicht erst antreten, da schlichtweg ein Großteil der Mannschaft krank war.

In der Verbandsliga musste die erste Mannschaft des PSV im einzigen Spiel gegen die HSG Uni Rostock ran. Am Ende setzten sich die Gastgeberinnen in ihrem letzten Heimspiel der laufenden Saison klar mit 3:0 (25:19, 25:10, 25:14) gegen die Hansestädterinnen durch. Mit nun
27 Punkten stehen die Residenzstädterinnen auf Rang zwei der Tabelle, hinter Spitzenreiter SC Neubrandenburg. Bei aber nur noch zwei ausstehenden Partien und drei Punkten Rückstand wird die Aufgabe schwer, den Tabellenführer noch abzufangen. Im Duell gegen die Rostockerinnen hatte die PSV-I-Truppe zu keiner Zeit Schwierigkeiten.

Eine Heimpleite kassierte dagegen die dritte Mannschaft des PSV in der Landesliga. Nach der krankheitsbedingten Absage der zweiten PSV-Truppe gab es nur ein einziges Duell. Gegen ESV Turbine Greifswald verlor die PSV-III-Mannschaft von Coach Lothar Kempf mit 1:3 (22:25, 25:21, 21:25, 22:25). „Die Mannschaft hat sich selbst zu groß unter Druck gesetzt und konnte nicht befreit aufspielen“, so der Trainer, der mit seiner Truppe aber weiterhin auf Rang zwei der Tabelle steht.

Den ersten Satz gaben die Neustrelitzerinnen mit 22:25 ab. Doch dank des 25:21-Satzgewinns glichen die Gastgeberinnen zum 1:1 aus. Durch zu viele Fehler in den Sätzen drei und vier gaben die PSV-Damen das Spiel aus der Hand und verloren etwas überraschend mit 1:3. „Wir ärgern uns alle über die Niederlage“, so Kempf. Wie das interne PSV-Duell zwischen der zweiten und dritten Mannschaft gewertet wird, darüber entscheidet am Ende der Staffelleiter.

 

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