Fußball:

Titelverteidiger TSG Neustrelitz blamiert sich in Wismar

In der 2. Landespokal-Runde sind die Regionalliga-Fußballer der TSG Neustrelitz überraschend bei Verbandsligist Anker Wismar ausgeschieden.

Das TSG-Team von Trainer Thomas Brdaric hat verloren.
Matthias Schütt Das TSG-Team von Trainer Thomas Brdaric hat verloren.

Raus. Der Titelverteidiger ist ausgeschieden. In der zweiten Runde des Lübzer Pils-Landespokals scheiterten die Regionalliga-Fußballer der TSG Neustrelitz überraschend beim FC Anker Wismar. Gegen den Verbandsligisten unterlagen die Residenzstädter mit 4:5 (0:0, 0:0) nach Elfmeterschießen.

„Natürlich sind wir alle enttäuscht. Uns haben einfach einige Prozentpunkte gefehlt“, so Coach Thomas Brdaric nach der Partie. Damit ist frühzeitig Schluss für den Titelverteidiger. TSG-Kicker Thomas Franke zeigte Nerven vom Punkt und scheiterte an Anker-Keeper Heskamp. Dagegen verwandelten die Gastgeber vor rund 500 Zuschauern alle Elfmeter.

Von Beginn an verteidigte die Anker-Elf von Trainer Cristiano Dinalo Adigo mit einer "Elf-Mann-Abwehr" und ließ die Neustrelitzer nur bis zum Strafraum kombinieren. Ab dieser Markierung verstanden es die Gäste aber nicht, die sich bietenden Chancen in Tore umzumünzen. „Wir hatten mehr Ballbesitz, mehr Spielanteile und mehr Möglichkeiten, haben aber kein Tor erzielt“, sagte der TSG-Coach. So probierte es der Regionalligist mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die den Weg aber nicht ins Ziel fanden. Je länger die Partie dauerte, desto mehr drängten die TSG-Kicker den Gegner in dessen Hälfte.

Die größte Chance zur Führung hatte TSG-Kicker Velimir Jovanovic in Halbzeit zwei, der nach Hereingabe von Thomas Franke aber nur den Pfosten traf. Doch die Neustrelitzer hatten auch Glück, als kurz vor Abpfiff der Ball noch von der Linie gekratzt wurde.

Somit ging es ohne Tore in die Verlängerung. Nach Wiederanpfiff taten die Hausherren alles, um die „Null“ zu halten und sich in das Elfmeterschießen zu retten. Hier hatten dann die Wismarer das glückliche Ende und feierten ausgelassen den Sieg. Nun konzentrieren sich die Neustrelitzer ganz auf die Liga. Dort wartet am Sonntag im Heimspiel Aufsteiger FC Viktoria 1889 Berlin. Dann wollen die Neustrelitzer nach dem Pokalaus Punkte holen und sich Selbstvertrauen zurückholen.

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