Testspiel-Auftakt:

TSG Neustrelitz nimmt erste Hürde

Jugend forsch: Mit einer Reihe Nachwuchskräfte ist Fußball-Verbandsligist TSG Neustrelitz II in die Vorbereitungsspiele gestartet. Der Gegner musste eine Verletzung verkraften.  

Du bleibst hier! Till Sugint (r.) geht im Einsatz gegen TSG-Torschütze Jan Proetel bis an die Schmerzgrenze.
Florian Ferber Du bleibst hier! Till Sugint (r.) geht im Einsatz gegen TSG-Torschütze Jan Proetel bis an die Schmerzgrenze.

Erster Test, erster Sieg: Verbandsliga-Aufsteiger TSG Neustrelitz II hat die Premieren-Hürde im Vorbereitungs-Programm genommen und einen 3:1-(0:1)-Erfolg beim MSV Groß Plasten aus der Fußball-Landesklasse I verbucht. Trainer André Schröder stellte seiner mit Nachwuchsspielern gespickten Elf anschließend ein ordentliches Zwischenzeugnis aus. „Wir haben eine gute Laufeinheit hingelegt und hatten ein paar schöne Spielzüge dabei. Am Ende waren die Beine schwer, aber die Jungs haben die Vorgaben umgesetzt."

Vom Anpfiff weg machten die Gastgeber den ausgeschlafeneren Eindruck. Die zweitbeste Landesklasse-Offensive der vergangenen Saison (94 Treffer) stellte die beste Abwehr der Landesliga Ost 2014/15 (24 Gegentore) vor einige Probleme. Einziger Nutznießer blieb allerdings der Neuzugang aus Jarmen, Markus Lietzau, der eine präzise Hereingabe eiskalt zum 1:0 für Groß Plasten einnetzte (9. Minute).

Dann verletzte sich Plastens Innenverteidiger Stefan Durke schwer und musste vom Feld. „Es sieht nach Achillessehnenriss aus. Danach mussten wir umstellen und zum Schluss haben uns dann die Kräfte gefehlt“, sagte MSV-Trainer Jörg Schimmel. Seine Elf sah sich zunehmender TSG-Dominanz gegenüber.

Die von der Plastener Bank geforderte Entlastung ließ nach der Pause auf sich warten – die Quittung gab es prompt. Neustrelitz-Knipser Marco Szibbat zeigte sich zweimal gnadenlos effektiv vor der Kiste von Keeper Daniel Schröder und drehte die Partie zugunsten des Favoriten (57./64.). Teamkamerad Jan Proetel hatte es beim 1:3 (81.) dann noch einfacher und nutzte die kollektive Verwirrung im MSV-Strafraum.