Spitzenreiter on tour:

TSG-Reserve muss in Neuenkirchen ran

Der Tabellenführer der Fußball-Landesliga Ost aus Neustrelitz ist am Sonnabend wieder auf Achse. Und trotz Favoritenrolle gibt Trainer Schröder den Mahner.

Für die Neustrelitzer Reserve gilt es am Sonnabend gegen Neuenkirchen.
Florian Ferber Für die Neustrelitzer Reserve gilt es am Sonnabend gegen Neuenkirchen.

Den nächsten Schritt in Richtung Aufstieg in die Verbandsliga wollen am Sonnabend die Landesliga-Kicker der TSG Neustrelitz II machen. Auswärts will der Spitzenreiter bei Jahn Neuenkirchen (Anstoß 14 Uhr/Sportplatz Neuenkirchen) die nächsten drei Punkte einfahren. „Wir haben jetzt noch fünf Endspiele bis zum Saisonende vor der Brust. Die Jungs sind alle voll motiviert und heiß auf die Partie“, sagte TSG-II-Trainer André Schröder.

Dennoch erwartet der 44-Jährige keinen Selbstläufer in Neuenkirchen. „Die Jahn-Truppe ist auf heimischem Geläuf sehr stark und unberechenbar. Der aktuelle Tabellenplatz mit Rang neun spiegelt nicht das Leistungsniveau wieder“, sagte Schröder über den Gegner. Doch verstecken brauchen sich die Residenzstädter, die in der Tabelle 25 Punkte Vorsprung haben, nicht. Immerhin kehrten die Neustrelitzer nach zwei Unentschieden in Serie zuletzt in die Erfolgsspur zurück. Souverän gewann der Tabellenführer mit 5:0 bei Traktor Dargun und baute den Vorsprung gegenüber dem Tabellenzweiten SV 90 Görmin auf fünf Punkte aus.

„Wir gucken in den kommenden Spielen erst auf uns. Wenn wir unsere Hausaufgaben gemacht haben, informieren wir uns über andere Ergebnisse“, so Schröder, der sicher mit einem Auge Richtung Neubrandenburg schielen wird. Dort müssen die Görminer gegen die Oberliga-Reserve des 1. FC Neubrandenburg 04 II ran. Im TSG-Kader wird es einige Veränderungen geben. So fehlt Mittelfeldmann Jan Proetel krankheitsbedingt. Wegen einer Gelbsperre müssen Nils Runge und Thomas Duggert passen.

Zudem stehen noch Fragezeichen hinter den Einsätzen von Nico Gladis und Pascal Podgorny. Unterstützung wird es aber aus dem Regionalliga-Kader der TSG geben. „Auch wenn das Team etwas zusammengeschrumpft ist, können wir mit Selbstvertrauen nach Neuenkirchen fahren“, sagte TSGII-Coach Schröder.