Fußball:

TSG-Tag in Mirow vier Wochen vorverlegt

Mit dem vom Fußball-Landesverband vorgeschlagenen Ausweichtermin für die Pokalpartie gegen Regionalligist Neustrelitz konnte der FSV nichts anfangen.

Die TSG-Profis um Angreifer Marcel Schied (Mitte) - hier in der 10:1-Testpartie bei Hanse-Neubrandenburg - treten am Sonnabend in Mirow zum ersten Pflichtspiel der Saison an.
Roland Gutsch Die TSG-Profis um Angreifer Marcel Schied (Mitte) - hier in der 10:1-Testpartie bei Hanse-Neubrandenburg - treten am Sonnabend in Mirow zum ersten Pflichtspiel der Saison an.

Das mit der Vorbereitung muss nun ziemlich fix gehen. „Ist aber so am besten für alle Beteiligten“, meint Danny Krokotsch, Trainer von Fußball-Landesligist FSV Mirow/Rechlin, zum Thema: Vorverlegung des Pokal-Knüllers gegen die TSG Neustrelitz. Die FSV-Truppe hatte bei der Auslosung der 1. Runde im neuen Landescup-Wettbewerb mit dem Regionalliga-Meister den hiesigen Kicker-Krösus abgekriegt. Die Partie wird bereits am kommenden Sonnabend, 17 Uhr, auf dem Mirower Sportplatz am Leussower Weg stattfinden – vier Wochen vor dem vom Fußball-Landesverband ursprünglich angesetzten Termin. „Wir haben uns mit der TSG auf diesen Samstag verständigt“, erklärt Krokotsch die „Lösung auf dem kurzen Weg“.

Der Hintergrund: Für die Neustrelitzer, die am 1. August mit dem Spiel gegen den FC Viktoria Berlin in die Regionalliga-Saison starten, steht für bewussten 17. August das Heimduell mit Germania Halberstadt auf dem Plan. Trainer Krokotsch: „Uns Mirowern ist darum vom Landesverband der 13. August, ein Mittwoch, als Pokal-Spieltag vorgeschlagen worden. Was aber einfach nicht machbar ist. Zu meinem Kader gehören Studenten, etwa in Hamburg, und Leute, die auswärts arbeiten. Da käme ein Spiel mitten in der Woche sehr ungelegen.“

Mit dem neuen Termin kann man leben. Wenngleich: „Wegen der kurzen Sommerpause sind nicht alle Spieler schon wieder fit“, macht der Coach klar. „Einige haben noch mit Problemen aus der vorigen Saison zu tun.“ So steht ein Fragezeichen hinter dem Sonnabend-Einsatz von Torhüter Danny Jachtner, der sich mit einer Bänder-Verletzung herumplagt. Bei Sascha Schneeweiß meldete sich ein alter Muskelfaserriss zurück. Und Kevin Krokotsch wurde vor wenigen Tagen am Kreuzband operiert.

Dass man ausgerechnet eins der zwei Profi-Teams in Mecklenburg-Vorpommern als Pokal-Gegner zu Gast hat, finden die Mirow/Rechliner okay. Ganz nach dem Motto: Wenn schon Außenseiter, dann richtig. Zudem sind der FSV und die TSG seit Neustem durch nachbarschaftliche Nachwuchsarbeit miteinander verbunden. In die kommende Spielzeit gehen die A-Junioren beider Vereine als Spielgemeinschaft. 

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