Fußball-Landespokal:

TSG-Trainer trägt die Last der Verantwortung

Am Sonntag tritt der Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz im Landespokal beim Landesligisten TSV Graal Müritz an.

TSG-Coach Benjamin Duray und seine Kicker haben die nächste Pokalrunde fest im Visier. Dazu müssen sie aber am Sonntag die Pflichtaufgabe beim TSV Graal-Müritz lösen.
Matthias Schütt TSG-Coach Benjamin Duray und seine Kicker haben die nächste Pokalrunde fest im Visier. Dazu müssen sie aber am Sonntag die Pflichtaufgabe beim TSV Graal-Müritz lösen.

Rettungsanker Landespokal? Die in der Regionalliga von Niederlagen, insgesamt acht Stück in neun Partien, gebeutelte TSG Neustrelitz will sich in der 2.Runde im Landescup Selbstvertrauen für den anstehenden, schwierigen Kampf gegen den Abstieg holen. Am Sonntag müssen die Residenzstädter, die in Regionalliga auf dem letzten Tabellenplatz stehen, beim Landesligisten TSV Graal-Müritz 1926 (Anstoß 14 Uhr/Aquadrom-Waldstadion) ran.

Das Ziel ist klar: Einzug in Runde drei. Alles Ende wäre eine Katastrophe für den Verein und Mannschaft. „Wir nehmen das Spiel sehr Ernst und werden keine Experimente machen. Es gilt das Spiel zu gewinnen und in die nächste Pokalrunde einzuziehen“, sagte TSG-Trainer Benjamin Duray vor dem Pokalmatch an der Ostsee. Während die Residenzstädter in Runde eins souverän mit 5:0 beim Landesligisten Einheit Strasburg gewannen, setzten sich die Graal-Müritzer in ihrem Pokalmatch mit 5:4 nach Elfmeterschießen gegen den PSV Ribnitz-Damgarten durch. In der Landesliga steht der Aufsteiger aus Graal-Müritz mit nur sechs Punkten aus sieben Punkten auf Rang elf-einem Abstiegsplatz.

Ziel: Selbstvertrauen für die Liga holen

„Wir werden uns mit dem Gegner vor dem Duell noch einmal intensiv beschäftigen“, kommentierte der TSG-Coach, der in diesen Tagen mit seiner Truppe sowohl im Kraft-, als auch im athletischen- sowie spielerischen Bereich gearbeitet hat. Das Pokalmatch ist gleichzeitig auch Spiel Nummer eins nach dem Abschied von Co-Trainer Rainer Müller, der am Donnerstag den Abflug in Richtung Tschetschenien zu Terek Grosny machte. „Das ist schon ein herber Verlust für die Mannschaft.

Natürlich freut man sich aber, dass Rainer Müller so eine Chance bekommen hat“, kommentierte René Pütt den Weggang des Co-Trainers. Doch nun ist die Konzentration beim TSG-Kapitän, wie auch bei der restlichen Mannschaft, voll auf das bevorstehende Pokalmatch gerichtet. „Wir wollen dort Weiterkommen und uns Selbstvertrauen für die Liga holen“, sagte René Pütt.

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