Fußball:

TSG-Zweite kommt mit einem blauen Auge davon

Fußball-Landesliga: Mit dem Heimremis gegen Malchin schmolz der Vorsprung von Spitzenreiter Neustrelitz auf Verfolger Görmin zusammen.

Spät kamen die Neustrelitzer TSG-II-Kicker zum Ausgleichstreffer.
Matthias Schütt Spät kamen die Neustrelitzer TSG-II-Kicker zum Ausgleichstreffer.

Das ging gerade noch einmal gut. Zwei Minuten vor dem Abpfiff erlöste Norman Richter, Stürmer bei Fußball-Landesligist TSG Neustrelitz II, sein Team und besorgte das umjubelte 2:2 (1:1) im Heimspiel gegen den FSV 1919 Malchin. Damit verteidigte man die Spitzenposition. Die Neustrelitzer konnten zwar den Tabellendritten Malchin auf Abstand halten, doch der Vorsprung auf den zweitplatzierten SV 90 Görmin schmolz auf einen Punkt zusammen.

„Das einzig Positive an diesem Spiel ist, dass wir es nicht verloren haben. Alles andere ist sehr ärgerlich“, sagte TSG-II-Trainer André Schröder nach dem zerfahrenen Kick.

Die Malchiner, eine der auswärtsstärksten Mannschaften in der Landesliga, nutzten nach elf Minuten einen Fehler in der Neustrelitzer Defensive zum 1:0. Felix Rümker war der Torschütze. Doch die Gäste-Führung hielt keine sieben Minuten. Mit einem strammen 20-Meter-Schuss traf Dominik Boettcher, einer von vier Spielern aus dem Regionalliga-Kader im TSG-II-Aufgebot, zum verdienten Ausgleich. Trotz einer Vielzahl weiterer Chancen legten die Hausherren vor der Pause kein weiteres Tor nach.

Die 2. Halbzeit war noch keine 90 Sekunden alt, da zappelte der Ball zum zweiten Mal im Netz von TSG-Keeper Kevin Nethe. Ein haarsträubender Fehler von Abwehrmann Amando Aust eröffnete dem Gegner einen schnellen Angriff, den Tom Rzeszutek zum 2:1 abschloss. „Es ist enttäuschend, welch einfache Fehler wir uns leisteten. Das nutzten die Malchiner eiskalt aus“, so Schröder.

Seine Elf kämpfte nun, betrieb einen hohen Aufwand, ohne aber ein richtiges Konzept erkennen zu lassen. Fehlpässe und Unkonzentriertheiten prägten das Angriffsspiel. Einzig Routinier Marco Szibbat hatte in der 77. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, schoss aber freistehend über den Kasten. Die Entscheidung vergab drei Minuten später der Malchiner Tom Rzeszutek. In der 81. Minute schwächten sich die Hausherren auch noch selbst, da Dominik Boettcher die Gelb-Rote Karte sah.

Doch als nun alles gegen den Spitzenreiter sprach, spielte Norman Richter nach feiner Vorarbeit von Dennis Ahrndt seine Stärken aus – 2:2. „Wir werden die Fehler analysieren müssen. Unser Glück ist aber auch irgendwann mal aufgebraucht“, so Trainer Schröder.

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