Fußball-Landesliga:

Verletzung überschattet Mirower Heimsieg

Während FSV-Trainer Danny Krokotsch im Heimspiel gegen Görmin von seinem Team das perfekte Geburtstagsgeschenk serviert bekam, wurde der Sport bei den Gästen zur Nebensache.

Abtransport: Für Görmins Lukas Möller ist in nächster Zeit nicht ans Fußballspielen zu denken.
Matthias Schütt Abtransport: Für Görmins Lukas Möller ist in nächster Zeit nicht ans Fußballspielen zu denken.

So hatte sich Danny Krokotsch, Trainer von Fußball-Landesligist FSV Mirow/Rechlin, das zu seinem 37. Geburtstag am Sonnabend vorgestellt. Mit 2:1 (0:1) setzten sich seine Kicker im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV 90 Görmin durch und schenkten ihrem Coach zum Ehrentag drei Punkte. Da sollte die Geburtstagsfeier im Anschluss doppelt Spaß gemacht haben. „Ein sehr schönes Geschenk. Besser geht es nicht. Das Spiel hat eine Eigendynamik entwickelt“, sagte der FSV-Coach im Anschluss an den zehnten Saisonsieg. Die Mirow/Rechliner haben mittlerweile
35 Punkte auf dem Konto.

Dabei begann die Partie äußerst unglücklich aus Sicht der Hausherren. Bereits nach sieben Minuten führten die Görminer durch Andreas Bahls mit 1:0. „Trotz vieler guter Offensivaktionen haben wir es anschließend leider versäumt, den zweiten Treffer nachzulegen“, erklärte Görmins Trainer Achim Schult.

Mit Krankenwagen abgeholt

So kamen die Gastgeber vor rund 120 Zuschauern immer besser in die Partie, bis diese für 35 Minuten unterbrochen werden musste. Gäste-Kicker Lukas Möller brach sich in der
27. Minute den linken Unterarm und musste später im Krankenhaus operiert werden. Möller wurde per Krankenwagen abtransportiert, auch der Rettungshubschrauber kam angeflogen.

In der unfreiwilligen Pause gab FSV-Coach Danny Krokotsch neue Anweisungen, die aber erst in Halbzeit zwei so richtig Früchte trugen. Denn während die Mirow/Rechliner in der Restzeit der ersten 45 Minuten noch ohne Torerfolg blieben, traf in der 54. Minute Christoph Bednarz zum verdienten 1:1-Ausgleichstreffer. Eine Kombination über Kevin Krokotsch und Jonas Fentzahn beendete der FSV-Kapitän höchstpersönlich. Die Mirow/Rechliner drückten nun weiter und konnten mit Hilfe des gegnerischen Keepers sogar mit 2:1 in Front gehen. Einen Schuss von Toni Schulz aus rund 45 Meter konnte der Görminer Schlussmann nicht festhalten und Tim Ziemer netzte den Abpraller zum 2:1 für den FSV in die Maschen.

 

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