Volleyball-Verbandsliga:

Einheit-Volleyballerinnen geben sich locker

In der höchsten Volleyball-Liga des Landes geht es für Ueckermündes Damen auf Reisen.

Trainer Daniel Selau zeigt seinen Damen die Richtung an.
Thomas Krause Trainer Daniel Selau zeigt seinen Damen die Richtung an.

Findet der Höhenflug der Volleyball-Damen des SV Einheit Ueckermünde am Samstag eine Fortsetzung? Trainer Daniel Selau hätte wohl nichts dagegen, doch er gibt sich vor dem dritten Doppelspieltag in der Verbandsliga in Pampow zurückhaltend. „Ich habe überhaupt nicht die Erwartungshaltung, beide Spiele zu gewinnen. Viel wichtiger ist, dass die Frauen guten Volleyball zeigen.“ Das haben die Damen um Zuspielerin Uta Ullrich in den vergangenen Wochen ausreichend getan.

Der Haff-Sechser startete als Aufsteiger mit vier Siegen in die höchste Volleyball-Liga Mecklenburg-Vorpommerns und sorgte damit für einen kleinen Boom in der Haffstadt. Beim ersten Auftritt vor eigenem Publikum waren gut 150 Zuschauer in der Halle des Sportgymnasiums. „So viele Zuschauer haben manche Volleyball-Vereine in der zweiten Bundesliga nicht. Und die Stimmung in der Halle war toll. Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt Selau.

Mit diesem Schwung treten die Ueckermünderinnen auch in Pampow an, wo sie gegen Gastgeber MSV und den Doberaner SV gefordert sind. Gegen Bad Doberan spielte Einheit bereits zum Saisonauftakt, da gewann man 3:2. Doch Trainer Selau warnt: „Wir hätten das Spiel auch locker verlieren können. In dieser Liga geht es sehr eng zu, da entscheidet die Tagesform.“

Die Pampower sind hingegen für den Ueckermünder Verantwortlichen eine unbekannte Größe. „Aber der Verein ist ein Ableger des Schweriner SC, die Spieler haben also alle eine gute Volleyball-Ausbildung genossen.“ Doch bei aller Vorsicht - verstecken wollen sich die Haff-Volleyballerinnen keineswegs. „Die Mannschaft hat in dieser Woche sehr gut trainiert. Wir freuen uns auf das Turnier.“ Spielbeginn in Pampow ist um 10 Uhr.