Fußball-Landesliga:

PFV ist am Liga-Ende angekommen

In der Fußball-Landesliga hat der Pasewalker FV die erwartete Niederlage kassiert.

Burak Emirzeoglu (Mitte) brachte die Neustrelitzer gegen den Pasewalker in Front.  
Matthias Schütt Burak Emirzeoglu (Mitte) brachte die Neustrelitzer gegen den Pasewalker in Front.  

0:4 (0:3)-Auswärtspleite bei der TSG Neustrelitz II. Nur einen Zähler nach fünf Spieltagen und Absturz an das Tabellenende. Vor schweren Wochen stehen die Landesliga-Fußballer des Pasewalker FV um Trainer Tino Mundt, die trotz guter Leistung ohne Punkte die Heimreise aus Neustrelitz antreten mussten. Das lag zum Teil auch an der schwachen Chancenverwertung, vor allem in Halbzeit eins.

Die Gäste, die sehr kompakt und tief standen, versuchten, mit schnellem Konterspiel zum Erfolg zu kommen. Das erste kleine Ausrufezeichen setzte Kapitän Henrik Rodewald, der mit einem Kopfball aber an TSG-Keeper Paul Buschke scheiterte, der in dieser Saison noch ohne Gegentor ist.

Mit zunehmender Spieldauer wurden die Pasewalker aber immer weiter in die eigene Hälfte gedrängt und konnten sich bei Keeper Philip Kronemann bedanken, der seinen Kasten mit guten Paraden sauber hielt. Ab und zu setzten die Gäste aber einige Ausrufezeichen und hatten in der 15. Minute die große Möglichkeit zur Führung, doch sowohl Hannes Jäger als auch Henrik Rodewald konnten den Ball nicht im TSG-Kasten unterbringen. Nur fünf Minuten später war es Burak Emirzeoglu, der zur Führung traf.

Nun rollte die TSG-Offensive unaufhörlich auf den Pasewalker Kasten zu, und mit einem Doppelpack zum 3:0 vor der Pause stellten Dymtro Fomin (41.) und Christopher-Massamba Mandiangu (45.) die Weichen auf Heimsieg.

Direkt nach Wiederanpfiff, als die Pasewalker Fußballer wohl mit den Köpfen noch in der Kabine waren, erzielte Alexander Morosow den Treffer zum 4:0-Endstand. Nun heißt es in der Trainingswoche Kopfarbeit betreiben, um so schnell wie möglich den ersten „Dreier“ einzufahren. Am besten schon im nächsten Heimspiel gegen Blau-Weiß Greifswald.

Pasewalker FV: Kronemann, Wronka (70. Greskiw), Rachwalski, Pachulski, Kosakowski, Rodewald, P. Rüh, Rößler, Jäger, Dolgner, Haase (46. Näckel)