Kreisfußball:

Polzows Fußballer zeigen große Moral

Die Pasewalker Pommern-Kicker zeigen nach dem Kröslin-Debakel die richtige Reaktion und gewinnen verdient ihr Punktspiel.

Ole Strohschneider (links, im Spiel gegen Pommern Pasewalk) kam mit Ueckermünde II zu einem lockeren Sieg.
Thomas Krause Ole Strohschneider (links, im Spiel gegen Pommern Pasewalk) kam mit Ueckermünde II zu einem lockeren Sieg.

Goldenes Oktober-Wochenende für die Fußball-Kreisoberligateams aus der Uecker-Randow-Region: Gleich dreimal verließen Mannschaften den Platz als Gewinner.

SV Eintracht Behrenhoff – SV Polzow 2:2 (1:0): Gäste-Trainer Christian Hell konnte nur eine Notelf aufbieten, die sich dann beim heimstarken Gegner aber beachtlich aus der Affäre zog. Zwar waren die Behrenhoffer das spielerisch stärkere Team und führten nach 70 Minuten auch mit 2:0. Doch die Polzower steckten nicht auf. Die Belohnung ließ nicht auf sich warten. Zunächst traf Hauck zum Anschluss (89.), dann war es Bagemühl, der das Leder zum 2:2 in die Tormaschen setzte (90+1). „Alle haben sich in ihre Aufgabe hineingekniet“, sagte
Trainer Hell.

FSV Einheit Ueckermünde II – Hohendorfer SV 5:1 (2:0): Die Gastgeber wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Zwar stemmte sich das Schlusslicht gegen eine Niederlage, doch die spielerischen Vorteile der Heimelf waren deutlich. Die 2:0-Pausenführung durch Treffer von Latza (9.) und Schwarz (23.) war mehr als verdient. Auch im zweiten Abschnitt zeigten die Haffstädter, wer „Herr im Hause“ ist. Latza mit einem Doppelpack und Frenz schraubten das Ergebnis in die Höhe. 

VSG Weitenhagen – Pasewalker FV II 0:2 (0:2): Nach Aussage von PFV-Trainer Enrico Hoppe lieferten seine Jungs eine geschlossene Mannschaftsleistung ab. Sy und Zimmermann erzielten die entscheidenden Treffer (24./41.). Nach dem Wechsel gaben die Platzherren den Ton an, liefen sich aber immer wieder in der PFV-Abwehr fest. „Aufgrund unserer guten Vorpausenleistung ist der Sieg verdient“, sagte Hoppe.

SV Pommern Pasewalk – Kemnitzer FSV 2:0 (0:0): „Nach dem Debakel von Kröslin hatten wir die richtige Antwort parat“, sagte Pommern-Trainer Rene Bustorf. Die Hausherren waren schon in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft.
M. Hübener und Stahlkopf trafen aber erst nach der Pause.

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