Fußball-Landesliga:

Trainerlob für FCE-Torwart Nikolai

In der Fußball-Landesliga hat der FC Einheit Strasburg den Sprung ins Mittelfeld geschafft.

André Mittag (am Boden) bremst Pasewalks Philipp Rüh.
Heiko Brosin André Mittag (am Boden) bremst Pasewalks Philipp Rüh.

Ohne Mühe haben die Fußballer des FSV Einheit Ueckermünde ihren Spitzenplatz in der Fußball-Landesliga behauptet. Am 9. Spieltag kam der Tabellenzweite im eigenen Stadion zu einem 5:2 (2:0)-Sieg gegen den FSV Mirow/Rechlin. Vor knapp 90 Zuschauern lagen die Haffstäder nach einer Stunde durch Tore von Reinke (9. Min.), Eggert (35.) und Celeban (62.) bereits mit 3:0 vorn, ehe Fentzahn verkürzte (64.).

Das Torjäger-Duo Karsten Eggert und Adam Celeban (69./77.) erhöhte aber schnell auf 5:1. Erneut Fentzahn traf per Strafstoß schließlich zum 2:5 (90.). „Es war ein verdienter und souveräner Sieg meiner Mannschaft“, sagte Trainer Thorsten Bergin. Einen kleinen Kritikpunkt fand er aber dennoch: „Der Sieg war in der Höhe zu gering.“ Aufmerksamer Beobachter der Partie war übrigens André Schröder, Trainer des derzeitigen Tabellenführers TSG Neustrelitz II.

Ueckermünde mit: Beyer, Trottnow, Liszczak, Paulsen, Reinke, Janik (74. Sucher),Deppner, Ciolek, Donges, Eggert, Celeban

 Im Kreisderby setzte sich derweil der FC Einheit Strasburg gegen den Pasewaker FV mit 3:1 (1:0) durch und schaffte damit erst einmal den Sprung ins Mittelfeld. Mann des Tages war Steffen Büchner, der dem FCE mit seinem Doppelpack (23. Elfmeter/56.) den Weg zum Dreier ebnete. Tomasz Michalczyszyn erhöhte dann gar auf 3:0 (75.). Philpp Rüh gelang per Strafstoß nur noch Ergebniskosmetik (77.)

Umstritten war allerdings der Strafstoß, der zum 1:0 für den Gastgeber führte. „Aus unserer Sicht war der Elfmeter ungerechtfertigt. Klarer kann man beim Tackling den Ball nicht spielen. Sicherlich war auch Körperkontakt dabei, aber im Endeffekt war es ein faires Tackling. Da auf den Punkt zu zeigen, war schlichtweg falsch“, meinte PFV-Kapitän Henrik Rodewald.

An der Situation wollte der Stürmer die Niederlage aber nicht festmachen: „Strasburg hat zu Hause viel Leidenschaft und Zweikampfhärte gezeigt.“

Insgesamt sahen die mehr als 100 Zuschauer – Rekordbesuch in dieser Saison in Strasburg – ein faires und ausgeglichenes Derby mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Das unterstrich auch Strasburgs Trainer René Schilling. „Gegenüber den Vorjahren war es ein angenehm faires Derby. Über den Elfmeter kann ich nichts sagen, weil ich die Situation gar nicht gesehen habe. Aber mal hat man Glück, mal Pech“, sagte er.

Insgesamt sei es aufgrund der Chancen ein verdienter Sieg seiner Mannschaft gewesen. Ein Trainer-Sonderlob erhielt Strasburg-Torwart Nikolai: „Er hatte wirklich einen ganz starken Tag“, erklärte René Schilling.

Strasburg mit: Nikolai, Schilling, Mittag, Hoff, Grabicki, Büchner, Trociuk (90. Egetenmeier), Hahn, Kretschmar, Henschke (81. Wasserstrahl), Michalczyszyn

Pasewalk mit: Kronemann, Pachulski, Rachwalski, Rößler, Dolgner (64. Wronka), P. Rüh, Trutwig (69. Steplewski), Kosakowski, R. Rüh, Rodewald, Greskiw

Seine dritte Saisonniederlage hat unterdessen der Penkuner SV kassiert. Die Rot-Weißen verloren beim Tabellendritten Traktor Dargun mit 0:2. Kunartz hatte Traktor Dargun früh in Führung geschossen (3.), die Seidel in der 71. Minute auf 2:0 ausbaute. „Wenn es überhaupt was zu kritisieren gibt, sind es die Konter, die wir nicht zu Ende gespielt haben. Da hätten wir das Spiel viel früher entscheiden müssen“, sagte Traktor-Übungsleiter Marko Kroll.

Penkun mit: Walter, Wozniak, Pawlaczyk, Ciesla, Hiller (60. Ehrke), Hopp (72. Wolf), Markiewicz, Bednarek, Suwinski, Nikolaus, Stichel 

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