Volleyball-Verbandsliga:

Volleyball-Frauen vor Heimpremiere

In der höchsten Volleyball-Liga sind die Ueckermünder Frauen erstmals in eigener Halle zu sehen.

Die Haff-Damen um Petra Schäffner (am Ball) spielen am Sonntag in eigener Halle.
Thomas Krause Die Haff-Damen um Petra Schäffner (am Ball) spielen am Sonntag in eigener Halle.

Es ist angerichtet für einen schönen Volleyball-Sonntag am Haff: Nach den zwei überraschenden Siegen zum Auftakt der Verbandsliga-Saison in Neubrandenburg stellen sich die Damen des SV Einheit Ueckermünde erstmals den eigenen Fans vor.

In der Sporthalle des Greifen-Gymnasiums erwartet der Aufsteiger den 1. VC Stralsund II und die HSG Uni Rostock. „Ich denke, dass wir gut vorbereitet sind. Die Frauen sind topfit“, sagt Trainer Daniel Selau vor dem Dreierturnier am Sonntag.

Den gelungenen Saisonstart mit Siegen gegen den SC Neubrandenburg und den Doberaner SV (der Nordkurier berichtete) möchten die Haff-Damen möglichst vergolden – am besten mit zwei Siegen. Doch das fordert der Trainer keineswegs. „Unser Ziel ist es, mindestens eine Partie zu gewinnen“, sagt Selau.

Gegen die Reserve vom Strelasund, die schon vier Saisonspiele (1 Sieg, 3 Niederlagen) absolvierte, sieht der Übungsleiter seine Mannschaft leicht im Vorteil. „Normalerweise muss da ein Sieg her.“ Die Volleyballerinnen der HSG Uni Rostock schätzt Daniel Selau stärker ein. Aber: „Im Landespokal im Sommer haben wir gegen Rostock klar gewonnen.“

Personell kann der Einheit-Trainer nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Christin Chappuzeau fällt nach ihrem Trainingsunfall (Kreuzbandriss, Meniskusabriss) weiterhin aus. „Sie hat aber schon mit der Physiotherapie begonnen, aber bis Christin wieder spielen kann, wird es noch sehr lange dauern“, meint der Ueckermünder Trainer.

Das Turnier beginnt um 10 Uhr in der Halle des Gymnasiums. Die erste Partie bestreitet der Haff-Sechser gegen Stralsund, anschließend gegen 11.30 Uhr folgt das Spiel gegen Uni Rostock. „Wir alle im Verein hoffen, dass uns viele Zuschauer unterstützen werden“, sagt Daniel Selau.

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