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ESV-Herren verbleiben nach Heimspiel in toller Position

Durch einen weiteren Erfolg festigt der Prenzlauer Tischtennis-Landesligist seine Tabellenführung.

Sebastian Schulz gewann das Spitzeneinzel gegen den TTV Eisenhüttenstadt 3:2 und mit dem ESV Prenzlau den gesamten Vergleich 8:2.
Carola Voigt Sebastian Schulz gewann das Spitzeneinzel gegen den TTV Eisenhüttenstadt 3:2 und mit dem ESV Prenzlau den gesamten Vergleich 8:2.

Das Herrenteam des ESV Prenzlau gewann sein fünftes Punktspiel der laufenden Saison, siegte 8:2 gegen TTV Eisenhüttenstadt.

Für die Gäste war es bereits das zweite Spiel an diesem Tag, zuvor gewannen sie beim JSV Schwedt 8:6. Umso konzentrierter gingen die Prenzlauer in die Partie. Der ESV ließ nur zwei Punktgewinne der Gäste zu. Dem Doppel Schulz/Düring unterliefen einige Fehler zu viel. So konnte man die Chance, das starke Doppel Witt/Zemke zu besiegen, nicht nutzen. Den zweiten Punkt für Eisenhüttenstadt holte ihr Spitzenspieler Uwe Witt im ersten Einzel gegen Gernot Verch.

Die anderen Paarungen gingen dann teilweise auch sehr knapp an Prenzlau. Münn/Verch hatten einige Mühe mit Seidel/Hass (Sieg in fünf Sätzen) ebenso wie Matthias Münn gegen Zemke, Gernot Verch gegen Seidel. Das Spitzeneinzel Sebastian Schulz gegen Witt verdiente seinen Namen, es gab viele hochklassige Ballwechsel. Erst im Entscheidungssatz behielt Sebastian Schulz mit etwas druckvollerem Spiel die Oberhand. Zwei Einzelpunkte erkämpfte auch Phillip Sprenger, der für Jürgen Düring in die Mannschaft kam. Mit dem 3:1 gegen Zemke und 3:0 gegen Hass unterstrich er, dass auch in Zukunft mit ihm zu rechnen ist. Nun wartet man in Prenzlau gespannt auf das Spitzenspiel gegen Hohen Neuendorf am 26. Oktober in eigener Halle. Da will man die Tabellenführung verteidigen.

Die Jugendmannschaft des ESV bestritt ein Punktspiel in Ludwigsfelde. Wegen der Ferien war der Kader sehr ausgedünnt, neben Stammspieler Nick Janitschke kam der Tischtennis-Nachwuchs zum Einsatz. Trotz hoher Moral waren Alina Schön, Lea Neubauer und Joey Voss teilweise mit dem Spiel der älteren Gegner überfordert. Joey Voss gelang es, nach guter Beratung durch Trainer Wolfgang Rösler, den Ehrenpunkt für das ESV-Team zu holen. Das 1:10 spiegelt aber nicht das Potenzial des ESV-Nachwuchses wieder, es besteht also auch kein Grund für die Betreuer, jetzt schon nervös zu werden. Allerdings wird die nächste Aufgabe nicht leichter. Am 27. Oktober folgt ein Auswärtsspiel iJn Stahnsdorf beim Ligafavoriten.