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FC Schwedt führt Regie

Im regionalen Derby der Landesliga-Fußballer zwischen dem FC Schwedt und Prenzlauer SV Rot-Weiß halten sich die Oderstädter mit einem 2:0 schadlos.

Martin Oertel wird durch die Zange der Prenzlauer Michael Kraft (rechts) und Mathias Schindler gestoppt.
Carola Voigt Martin Oertel wird durch die Zange der Prenzlauer Michael Kraft (rechts) und Mathias Schindler gestoppt.

In diesem Derby gab es letztendlich für die Prenzlauer nichts zu holen. Sie verloren 0:2 und sind weiter Schlusslicht der Tabelle. Die Schwedter kletterten auf Rang zwei. Mehr als 200 Zuschauer verfolgten das mit Spannung erwartete Spiel.In der ersten Halbzeit wurde der FC Schwedt seiner Favoritenrolle gerecht. Die erste Möglichkeit für den Gastgeber besaß Martin Oertel nach gut zehn Minuten, doch den Kopfball klärte Sebastian Leege quasi auf der Linie. Auf Prenzlauer Seite vergab kurz danach Jerome Schulz. Nach knapp einer Viertelstunde rettete PSV-Keeper Udo Burmeister gegen den gut aufgelegten Schwedter Spielführer Nico Hubich. Weitere Chancen durch Philipp Ulrich und Marcin Lapinski verpufften. Als Hubich nach knapp einer halben Stunde erneut aufs Tor schoss, wehrte Silvio Ulrich unglücklich ins eigene Netz ab (28.), auch wenn der Stadionsprecher Hubich als Torschütze des 1:0 verkündete.Nun kamen die Gäste zu mehr Druck, doch Schulz scheiterte an FC-Keeper Sven Lenz (31.). Noch vor dem Seitentausch erledigte Hubich aus Nahdistanz den 2:0-Pausenstand (37.). Einen Vater-Sohn-Zweikampf zwischen Prenzlaus Silvio und Schwedts Philipp Ulrich war übrigens nicht zu erleben. Ihre Positionen ließen ein Aufeinandertreffen nicht zu.Nach der Pause schien es, als wollte sich der Gastgeber ausruhen – plötzlich keinerlei Offensivbemühungen. Auf Prenzlauer Seite hielt man im Mittelfeldgeplänkel nun mit. Aber es fehlte Durchschlagskraft. Auch das Ausschöpfen der drei Wechseloptionen (67., 76., 83.) brachte nicht gewünschten neuen Schwung. Die größte Chance zum Anschlusstreffer besaß Michael Kraft, als er aus acht Metern abzog, doch Lenz parierte (73.). In der letzten Viertelstunde wurde der Gastgeber wieder aktiver und erarbeitete sich auch gute Chancen. Oertel ärgerte sich, weil er zweimal aus bester Position versiebte. Der eingewechselte Lukasz Kargol hämmerte eine Eingabe ans Lattenkreuz (87.), Hubich vergab aus Nahdistanz und Oertel schoss per Direktabnahme knapp daneben (90.). So ging der PSV auch am 5. Spieltag der Saison leer aus.FC Schwedt: Lenz, Liermann, Hubich, Figur, Oertel, Lagiewczyk (79. Kargol), Büchner (85. Tomasz Lapinski), Pohlmann, Adamczak, S. Ulrich, Marcin Lapinski.Prenzlauer SV Rot-Weiß: Burmeister, Kraft, Ph. Ulrich, Leege, Bucher (67. Gerasimov), Lemke (76. Arndt), Schindler (83. Böge), Blume, Schulz, Bethke, Piasecki.