Angermünde schafft gewünschten Heimsieg:

Hitziges Uckermark-Barnim-Derby

Nach der Niederlage bei der TSG Liebenwalde konnten die Männer des HC Angermünde in der Landesliga Nord einen 34:20-Heimsieg gegen den 1. SV Eberswalde II verbuchen.

Szene aus der Handball-Partie zwischen Angermünde und Eberswalde II. Die HC-Männer konnten ihre Heimpartie mit 34:20 gewinnen.
Carola Voigt Szene aus der Handball-Partie zwischen Angermünde und Eberswalde II. Die HC-Männer konnten ihre Heimpartie mit 34:20 gewinnen.

Nach der ersten Saisonniederlage in der vergangenen Woche bei der TSG Liebenwalde konnte die Männermannschaft des HCA am dritten Spieltag einen sicheren 34:20 Heimsieg gegen den 1.SV Eberswalde II verbuchen.

In den Anfangsminuten sahen die zahlreichen Zuschauer in der Mehrzweckhalle ein hitziges Uckermark-Barnim-Derby. Die Eberswalder waren keineswegs unmotiviert angereist. Die schnellen Aktionen des Barnimer Mittelmannes machten es dem HCA in der Abwehr immer wieder schwer die Kontrolle über das Spiel zu erlangen. Torhüter Tobias Scheer hatte zudem mit ein paar Würfen von der rechten Seite Pech. Im Angriff des HCA lief der Ball auch noch nicht ganz flüssig. Durch mangelnde Konzentration kam es Abspiel- und Fangfehlern. Einzig und allein Marcel Rosenfeldt und Frank Bailleu wussten, wie sie das Runde von der Kreis- und der Außenposition in das Eckige zu befördern hatten. Bis hier waren beide Mannschaften auf Augenhöhe, was der Spielstand von 6:5 für den HCA verdeutlicht. Dem bisherigen Saisonverlauf zufolge sollte nun eigentlich die Schwächephase seitens des HCA eintreten. An diesem Nachmittag kam es jedoch nicht zu einem „Kurzeinbruch” der Angermünder. Vielmehr stabilisierte sich nun die Abwehr der Hausherren. Dem Eberswalder Rückraum fehlte zum Ende der ersten Halbzeit dann auch mehr und mehr die Luft. Die Konsequenz daraus waren schnelle Tore in Person von Peter Mahns, womit sich die Angermünder eine sichere 9:5 Führung herausspielten. Diese positive Phase hielt auch bis zum Pausengong. Stefan Taube, Maik Fehrmann und Andy Villain netzten nun auch von den Halbpositionen ein und verschafften dem HCA damit eine überzeugende 15:8 Führung zur Pause.

Die Worte für die Kabine waren vermutlich jedem Spieler klar. Trotz des sicheren Polsters von sieben Toren galt es die Konzentration aufrechtzuerhalten, um sich am Ende die zwei Heimpunkte zu sichern.

Gesagt - getan. Die Deckung des HCA stand weiter besser organisiert. Die Eberswalder rannten sich ein ums andere Mal an der HCA-Abwehr fest bzw. fanden in den Schlussmännern Tobias Scheer oder Christian Püschel ihre Meister. Letztgenannter zeigte sich wie bereits in den vergangenen Spielen gleich zu Beginn seiner Einwechslung präsent und hielt einige 100%-ige. Dem HCA wurde es in der Folgezeit durch zahlreiche Konter dann recht leicht gemacht. Jan Plötz zeigte sich hier als besonders spielfreudig und verwandelte im schnellen Gegenstoß sicher. Durch diesen 9:3-Lauf zu Beginn der zweiten Halbzeit zogen die Angermünder mit einer soliden 24:11 Führung davon. Die Eberswalder schafften es zwar kurzzeitig die Differenz auf 9 Tore zu verringern (25:16), jedoch machten die HCA-Männer dann einen Schlussstrich. Die anschließenden Zwischenständen 28:16 und 32:19 unterstreichen dies. Maximilian Wolak machte zudem in dieser Phase das viel umjubelte 30. Tor. Den Schlusspunkt setzte dann Mittelmann Martin Brederecke, der in der Partie bisher etwas Pech im Abschluss hatte, zum 34:20.

Der HCA belegt nun Rang zwei in der Tabelle und kann sich durch die anstehenden Ferien sowie dem zusätzlichen spielfreien Wochenende intensiv auf die nächste Auswärtsaufgabe vorbereiten. Erst am 02.11. geht es im Ligabetrieb beim Oranienburger HC III weiter.

Für den HCA spielten: T. Scheer, C. Püschel - S. Taube (4 Tore), D. Reinicke (1), C. Mercier (1), J. Plötz (5), A. Villain (3/davon 1 Siebenmeter), M. Fehrmann (2), M. Wolak (1), M. Brederecke (1), F. Bailleu (3), P. Mahns (10), M. Rosenfeldt (3) - D. Cavalier

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung