Cuplauf:

Jagd um Laufcup-Punkte

Mit 123 Startern erfährt der diesjährige Angermünder Sommerlauf eine sehr gute Resonanz.

Gemeinsamer Start von 89 Läufern.
Armin Gehrmann Gemeinsamer Start von 89 Läufern.

Peter Schmidt, der die Fäden der Organisation für den Angermünder Sommerlauf zog, zeigte sich schon vor dem Start zum ersten von fünf Wettbewerben zufrieden.

„Gewiss, wir haben diesmal mit 5 Euro Nachmeldegebühr etwas sanften Druck ausgeübt. Aber dieser Erziehungsfaktor hat scheinbar genutzt. So gab es bei der Startnummernausgabe viel weniger Unruhe als in den Jahren zuvor. Es gab merklich weniger Nachmelder als sonst.“

Und sportlich gehen die Wünsche der Cup-Organisatoren auch immer besser auf. Denn an der Seite vieler junger Athleten tauchen auch mehr Mütter und Väter auf, um gemeinsam um Cup-Punkte zu kämpfen.

Ehrke, Sternkiker, Prinz – diese Namen wurden ja schon in der Vergangenheit regelmäßig registriert. Mittlerweile sind es auch die Trapps, Junklewitz‘ oder Lupas, die regelmäßig starten, womit die jungen Läufer auf besondere Weise angespornt werden.

Momentan sind es aber noch die Alteingesessenen, die dominieren. Christin Ehrke (12 km) und Sohn Moritz (1,1 km), TSV 62 Prenzlau, landeten Gesamtsiege.

Andreas Ehrke war Fünfter der M 50. Ricky Sternkiker (Schwedt) gewann über 6 km, sein Bruder Rio in der U 8, Mutti Heike wurde 12-km-Zweite der W45.

Unerwartet dünn war allerdings der C-Schüler-Bereich besetzt. Unter den vier Startern war Hannah Vitense (Fortuna Schmölln) die beste und damit noch schneller als ihre Vereinskameraden Willi Kersten und Marten Zieber.

Bei den Erwachsenen gab es klare Favoritensiege. Christin Ehrke und Steffi Skara (Schwedt) hatten sich um mehrere Minuten von der Konkurrenz abgesetzt. Gleiches traf über 16 km auf Felix Kuschmierz (1:02:47 h) und Falk Hoffert (1:03:16/beide IG Postheim Templin) zu.

Dahinter jedoch wurde es aber in der Rangfolge zwischen Thomas Weidemann (TSV 62 Prenzlau/1:07:03), Sandro Schmidt-Fatke (Lauftreff Berkholz/1:07:07), Dirk Rüscher (Liepgarten/1:07:33) und Armin Habereder (ESV 49 Angermünde/1:07:45) recht eng.