Landesliga Sportschießen:

Letzter Schuss entscheidet Titelkampf

Das Team der Luftpistolenschützen aus Prenzlau landete in der Landesliga einen tollen Coup. Ein Podestrang war das Ziel. Dass es einen Startplatz zur Relegation um den Aufstieg in die 2. Bundesliga erreichte, setzte der Geschichte des Sportschießens in der Region die Krone auf.

Falko Gersdorf (links) sicherte mit dem letzten Schuss in der Meisterschaft der Landesliga dem Prenzlauer Schützenverein den Landesmeistertitel.
Michael Block Falko Gersdorf (links) sicherte mit dem letzten Schuss in der Meisterschaft der Landesliga dem Prenzlauer Schützenverein den Landesmeistertitel.

In der Landesliga der Luftpistolenschützen schaffte der Prenzlauer Schützenverein Historisches. Erstmals stand eine Prenzlauer Mannschaft in der Tabelle oben - drei Vergleiche, der Siege, 6:0 Punkte. Mit einer Medaille hatten die Prenzlauer geliebäugelt. Jetzt aber Erster, das stachelte an.

Und sie setzten noch eins drauf. In Brück (Teltow-Fläming) trafen sie auf den unmittelbaren Konkurrenten Schützengilde Frankfurt/Oder II. Gegen den Rekordmeister gelang ein unerwartetes 3:2-Resultat, gegen das Team aus Königs Wusterhausen ein 4:1-Sieg. Der Titelgewinn wurde immer greifbarer, das Tor zur Qualifikation für die 2. Bundesliga stand für sie offen.

Der hohen nervlichen Belastung waren die Kreisstädter auch am letzten Wettkampftag gewachsen. Nachdem Frankfurt/Oder II kampflos 2:0 Punkte einfuhr (die Cottbuser traten nicht an), mussten die Prenzlauer aber gegen den Vorjahreszweiten aus Brück gewinnen, wollten sie den Titel. Spannender ging es nicht. Nach dem 2:2 hing alles vom letzten Schuss in der Meisterschaft ab. Falko Gersdorf zitterte, musste dreimal zum Schuss ansetzen, ließ aber Sekunden vor Ablauf der Zeit mit einer "7" großen Jubel ausbrechen.

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