2. Bundesliga boxen:

Roy Baumann lässt Gegner verzweifeln

Der aus Prenzlau stammende Boxer des Zweitbundesligisten aus Schwedt lieferte gegen Hertha Berlin/Cottbus eine tadellose Leistung und punktete mit dem UBV.

Für den UBV 1948 Schwedt landete Roy Baumann (links) gegen Mateusz Okbi (Hertga BSC) einen taktisch klug erkämpften 3:0-Erfolg.
Carola Voigt Für den UBV 1948 Schwedt landete Roy Baumann (links) gegen Mateusz Okbi (Hertga BSC) einen taktisch klug erkämpften 3:0-Erfolg.

Schwedt. Eine Woche, nachdem der UBV 48 Schwedt in der 2. Bundesliga Boxen bei Hertha Berlin/Cottbus 11:13 verlor, kam es zum Rückkampf. Der Gastgeber konnte den Spieß umdrehen. Der 12:10-Erfolg der Schwedter begann mit einem kampflosen 2:0 für sie, da die Gäste in der Klasse bis 53 Kilogramm gegen Maceij Joswig keinen Gegner aufboten.

Wie in Berlin kam es dann zum Treffen zwischen Tomacz Resol und Marko Lebeda (bis 57 Kilogramm), einem wenig attraktiven Kampf. Wie in Berlin konnte Lebeda seine große Reichweite nicht zu seinem Vorteil nutzen. Er versuchte sich durch Halten und unsauberen Aktionen den ständig angreifenden polnischen Meister Resol vom Leibe zu halten, was für Lebeda aber völlig daneben ging. Die tollste Stimmung kam auf, als im 82-kg-Limit Roy Baumann den Ring betrat. Mit Mateusz Okbi in der Berliner Ecke traf er auf einen Gegner, den der Ringrichter Jürgen Schröder ständig zum sauberen Boxen ermahnen musste. Baumann erkämpfte sich seine Überlegenheit durch schnelle Meidbewegungen, die ihm dann die Gelegenheit gaben, durch genaue Treffer seine Siegpunkte zu erzielen, ein 3:0-Erfolg. Der tosende Applaus war Baumann sicher, der mit seinem Erfolg schon den Tagessieg für den UBV 48 sicherte, bevor das 12:10-Endergebnis für den UBV 48 feststand.

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